Bild: herthabsc

Aus der eigenen Geschichte lernen

Herthas Fanbetreuung bietet eine Gedenkstättenfahrt nach Oswiecim an.

Berlin - Die Fanbetreuung von Hertha BSC und das Fanprojekt Berlin bieten im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Aus der eigenen Geschichte lernen' eine Jugendgruppenfahrt nach Oswiecim (Auschwitz) an. Anmelden könnt ihr euch unter fanprojekt@sportjugend-berlin.de.

Bis zum Ende des zweiten Weltkrieges wurden in Konzentrationslagern Millionen von Menschen durch die Nationalsozialisten ermordet. Unter den zahllosen Juden, Regimekritikern und anderen Verfolgten, waren auch tausende Berliner und folglich viele Herthaner. Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager und gilt bis heute als Synonym für den Massenmord und Rassenwahn der Nationalsozialisten. "Wir möchten durch lebendige Erinnerung, die aktive Auseinandersetzung und das Wachhalten unserer Geschichte, Impulse für Demokratie und Menschenrechte setzen."

Auch der langjährige Hertha-Mannschaftsarzt Dr. Hermann Horwitz wurde nach Auschwitz deportiert und ermordet. "Die Geschichte des ermordeten Mannschaftsarzt Dr. Horwitz wird uns über das gesamte Projekt begleiten. Wir möchten bei der Gedenkstättenfahrt Stationen seines Lebens und den Deportationsweg aufarbeiten", erklärt Stefano Bazzano, Fanbetreuer bei Hertha BSC. "Später wollen wir dann mehrere Stationen in Berlin zu einem 'Geo-Cache' zusammenstellen, welcher dann frei zugänglich über die Lebens- und Leidensgeschichte von Horwitz erzählt."

Weitere Informationen zur Fahrt findet ihr hier. Anmeldeschluss ist der 12. Februar.

(Fanbetreuung/HerthaBSC)

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