Bild: citypress

Heimspielsüchtig: Makellose Bilanz

Heimspiele von Hertha BSC sind eine Achterbahnfahrt der Gefühle – so wie gegen Schalke 04.

Berlin – Die Sucht, die einen nicht loslässt, die einen an nichts anderes denken lässt. Diese Abhängigkeit, die einen zwingt, davon immer mehr zu wollen, dieses Gefühl nochmal und nochmal zu spüren. Diese Atmosphäre, wenn die Blau-Weißen ins Olympiastadion auflaufen und es "Nur nach Hause" durch das Wohnzimmer schallt. Diese Tore, die die Herthaner herbeizaubern, aus dem Nichts ins Netz stochern oder sehenswert vollenden. Dieser Jubelschrei, diese Gänsehaut. Diese Elfmeter, diese Glanzparaden, diese Gegentore – diese Momente, die einem den Atem stocken und dann wieder aufatmen lassen. Dieses Leiden, diese Erleichterung, diese Achterbahnfahrt der Gefühle. So eine Sucht nach Heimspielen von Hertha BSC hat es schon in sich. Vor allem in der vergangenen Saison gab es so einige Indikatoren, die diese Abhängigkeit noch verschärfen kann.

Mit Körpersprache zur rechten Zeit

Ein Indikator dafür war wohl auch der 2:0-Sieg gegen Schalke 04. Nicht nur, weil es der dritte Sieg am dritten Spieltag war und damit den perfekten Saisonauftakt weiter ausbaute. Auch weil Duelle - und vor allem Siege - gegen Gelsenkirchen für den Hauptstadtclub einen besonderen Reiz haben. Dieser Sieg war ein durchaus verdienter, waren die Berliner bereits in der ersten Hälfte das überlegene Team. Mit mehr Ballbesitz und einer gewissen Körpersprache, die Selbstbewusstsein und Siegesgier signalisierte, dass in der zweite Hälfe dieser Einstellung auch Taten in Form von Toren folgten sollten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurden die Gelsenkirchener zwar stärker, zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Vladimir Darida und riss sich das Außenband im Sprunggelenk, doch gerade als das Duell drohte, zu Schalkes Gunsten zu kippen, schlugen die Herthaner zu. Und das durch eine sehenswerte Kombination der rechten Außenbahnspieler. Peter Pekarik eroberte in der 64. Minute einen verloren geglaubten Ball zurück, ließ seinen Gegenspieler stehen und übte sich als Vorbereiter. Seine Hereingabe verwandelte Vordermann Mitchell Weiser sehenswert ins obere Eck. Sein Jubelschrei war emotional, 'Peka' der erste Gratulant in seinen Armen, bevor die gesamte Mannschaft die beiden unter sich begrub.

Einen nicht weniger emotionalen Torjubel zeigte Valentin Stocker, als er zehn Minuten später eiskalt auf 2:0 erhöhte. Er verwandelte eine Vorlage von Weiser, der den Ball perfekt in den Lauf des Schweizers spielte, und machte den Heimerfolg perfekt. Damit hatten die Berliner bis hierhin alle drei Partien gewonnen und standen auf dem dritten Tabellenplatz. Auch wenn es am Ende der Saison "nur noch" der sechste war, war dies eine der vielen schönen Momente der Saison, der Heimspielsaison.

Heimspielsüchtig - auch 2017/18!

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(lb/City-Press)

Fans, 14.06.2017
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