Herthas Fußballarena

Hertha BSC setzt sich mit seiner Stadion-Zukunft ab 2025 auseinander. In einer ersten Standortanalyse kristalisierten sich zwei Orte heraus, an denen ein Stadionneubau in Frage käme: einer direkt neben dem Olympiastadion, einer in Ludwigsfelde. Nach Gesprächen mit dem Berliner Senat kommt nun auch noch eine dritte Variante ins Spiel: der Umbau des Berliner Olympiastadions.

Dazu sagte Werner Gegenbauer, Präsident von Hertha BSC: "Wir sind  ursprünglich davon ausgegangen, dass ein Umbau des Olympiastadions nicht in Betracht kommt. Unsere Studie von gmp hat nun für uns überraschend eine grundsätzliche Machbarkeit bestätigt. Somit gibt es für uns nunmehr eine dritte sehr ernstzunehmende Alternative für den Standort der neuen Hertha Fußballarena, deren Umsetzbarkeit wir nun gemeinsam mit dem Senat eingehend und zeitnah prüfen möchten."

Erste Entwürfe zum Umbau des Olympiastadions

   

Ausgangslage der ersten Standortanalyse (Stand 30.03.17)

  • Hertha BSC möchte eine nachhaltige Fußballarena mit 55.000 Plätzen im Olympiapark errichten. Zu 100 Prozent privat finanziert. Ohne dass ein denkmalgeschütztes Gebäude im Olympiapark betroffen wäre.
  • Hertha BSC ist der letzte Bundesligaverein ohne echte Fußballarena. Wir haben – obwohl unser Zuschauer-Schnitt gut ist – die mit Abstand meisten freien Plätze im Stadion. Und zwar unabhängig davon, wo wir in der Tabelle stehen. Nur 64 Prozent Auslastung im zu großen Olympiastadion. Bundesliga-Schnitt: 92 Prozent.
  • Hertha BSC bestreitet nicht, dass sich das Olympiastadion für große nationale und internationale Highlights eignet. Für den Bundesligaalltag, der 95 Prozent des Spielbetriebs ausmacht, ist es auf Dauer aber untauglich.
  • Hertha BSC will Fans und Mannschaft ein viel intensiveres Spielerlebnis bieten. Ganz nah am Rasen, ohne Laufbahn dazwischen. So wie in allen anderen Fußballstadien der ersten Bundesliga. Steil, nah und laut. 
  • Hertha BSC ist auch aus ökonomischen Gründen zu einem Neubau gezwungen. Höhere Stadionauslastung und höhere absolute Zuschauerzahlen, bessere Wirtschaftlichkeit, attraktivere Vermarktungsmöglichkeiten. Nur so bleiben wir auch sportlich konkurrenzfähig.
  • Hertha BSC hofft, dass der Berliner Senat die Notwendigkeit eines Neubaus erkennt. Hertha darf nicht seiner Zukunft beraubt werden, weil bislang keine Lösung für ein zu großes, denkmalgeschütztes Stadion gefunden wurde –  das Hertha BSC nicht gehört. Und für das wir seit 1963 viele Millionen Euro Miete bezahlen.
  • Hertha BSC ist ein eingetragener Verein und ein mittelständisches Unternehmen. Es ist Aufgabe und Verpflichtung Hertha BSC in eine neue Zukunft zu führen. Falls sich der Berliner Senat gegen unseren Wunsch stellt, im Olympiapark zu bauen: Dann haben wir mit dem Brandenburg Park in Ludwigsfelde - nur 18 Minuten mit der Bahn vom Potsdamer Platz entfernt -  eine echte Alternative gefunden. Hier wäre Hertha BSC sehr willkommen.

    
Infos zu den Ergebnissen:
Bild: citypress
19.05.2017
Intern

Herthas neue Fußballarena: Umbau des Olympiastadions möglich

Erklärung von Hertha BSC, dem Regierenden Bürgermeister und dem Senator für Inneres und Sport.

Bild:
30.03.2017
Intern

Steil, nah, laut - Herthas Fußballarena

Die Ergebnisse der Standortanalyse im Rahmen der Machbarkeitsstudie für ein eigenes Stadion.

Hertha, 22.05.2017
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