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Herzlichen Glückwunsch, Bernd Schiphorst!

Herthas Aufsichtsratsvorsitzender feiert am Freitag (29.01.16) seinen 73. Geburtstag.

Berlin - Seit Anfang der 1990er Jahre - noch an verantwortlicher Stelle bei der Ufa - hatte Bernd Schiphorst das feine Gespür, Hertha BSC die Zukunft im besten Sinn vorauszusagen und hat sie dann auch noch tatkräftig mitgestaltet. Er erkannte das enorme Potential, welches in Hertha BSC steckt. Vielleicht deshalb, weil er schon zu Studienzeiten an der FU Berlin mit dem blau-weißen Bazillus irgendwie kräftig infiziert wurde und sich dies, trotz einer - dem gebürtigen Oldenburger sei es verziehen - Zuneigung zum dortigen VfB, bis zum heutigen Tag bewahrt hat. Wo andere damals redeten, handelte er - aller Widrigkeiten zum Trotz. Mit der Ufa erwarb er 1992 die Bandenrechte bei Hertha BSC, bereitete so den Einstieg des SportFive-Vorgängers - heute Lagadère Sports - gewissenhaft vor und schickte den Verein, der längst auch seiner geworden war, auf den richtigen Weg in die Fußball-Moderne.

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Rubrik 29.01.2013
Bernd Schiphorst

Ruhig und gelassen, akribisch und innovativ, niedersächsisch-/hanseatisch zurückhaltend, in geschliffenen Worten stets der blau-weißen Sache dienend, zielstrebig und brückenbauend weil bestens vernetzt, prägte und prägt Bernd Schiphorst bis heute die Geschicke des Klubs. Er ist eben ein 'echter Herthaner', wobei eines so fest steht wie der Fahnenmast samt blau-weiße Flagge vor seinem Sylter Ferien-Domizil: Ohne Bernd Schiphorst gäbe es Hertha BSC in seiner heutigen Form wohl nicht. 1994 übernahm er den Vorsitz im Wirtschaftsrat des Klubs – folgerichtig, da er alle und jeden kennt in Berlin, Brandenburg, bundesweit und überall. 2000 bestimmte ihn der Aufsichtsrat - aus dessen Mitte heraus - einstimmig zum Präsidenten, 2008 wurde er Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Im Sinne von Hertha BSC Gegenwart und Zukunft gestalten

Und er tat immer, was ihm gegeben ist: Er ebnete Wege, schob an, knüpfte Verbindungen, redete über und für den Verein, jubelte und litt mit - in guten wie in schlechten Zeiten. Zweite Liga, Bundesliga, Champions League, Ausgliederung des Profibereiches aus dem Mutterverein, Satzungsreform, Stiftungsgründung, soziale Orientierung des Klubs, Hertha-Museum, Frauenfußball, ja selbst in Sachen blau-weißer Dampfer: Hertha BSC wusste und weiß Bernd Schiphorst sowohl als Macher wie als Mahner immer tatkräftig an seiner Seite. Diejenigen, die heute das operative Geschäft von Hertha BSC leiten, verbindet mit dem Jubilar somit eine lange Zeit des Miteinanders: Mit dem Präsidenten Werner Gegenbauer teilt er schon über viele Jahre die Arbeit in verschiedenen Gremien und Funktionen bei Hertha BSC.

Michael Preetz war zu seiner aktiven Zeit Spieler, Kapitän und Torschützenkönig in der Ägide von Bernd Schiphorst. Heute führt er als Geschäftsführer die sportlichen Geschicke des Klubs. Mit Ingo Schiller, dem langjährigen Geschäftsführer Finanzen, saß Bernd Schiphorst schon gemeinsam im damals vierköpfigen Präsidium Woche für Woche zusammen. Thomas E. Herrich gehörte zu den Pionieren der innovativen Vermarktungs-Crew bei der Ufa und dem späteren SportFive, jetzt wirkt er in der Geschäftsleitung des Klubs. Allen gemeinsam ist, im Sinne von Hertha BSC die Gegenwart und die Zukunft von Hertha BSC positiv zu gestalten. Eine Entwicklung, die ohne die Vision von Bernd Schiphorst vor über 20 Jahren wohl mit Sicherheit nicht in diesem Maße in Gang gekommen wäre.

Hertha BSC gratuliert Bernd Schiphorst ganz herzlich zum 73. Geburtstag und wünscht Gesundheit, Glück und Erfolg für die Zukunft!

Intern, 23.08.2016
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