Bild: citypress

In Gedenken an Alex Alves

Am Dienstag (14.11.17) jährt sich der Tod des ehemaligen Hertha-Stürmers zum fünften Mal.

Berlin - Mittlerweile ist es bereits fünf Jahre her, dass Alex Alves im Alter von gerade einmal 37 Jahren an den Folgen einer seltenen Knochenmarkserkrankung starb. Der erste Brasilianer in der Geschichte von Hertha BSC litt bereits seit 2008 an der schweren Krebs-Erkrankung. Die Stammzellen-Spende einer seiner Brüder war ein kleiner Hoffnungsschimmer, leider jedoch ohne Erfolg.

Alex Alves bei Hertha
Rubrik 14.11.2012
Alex Alves

Während seiner Zeit in Berlin bewegte er sich stets zwischen Genie und Wahnsinn. In der Mannschaft Jürgen Röbers war er einer der exzellentesten Fußballer. Auch abseits des Platzes sorgte der extravagante Stürmer für Schlagzeilen. Von den Berliner Journalisten gerne als 'Paradiesvogel' genannt, von den Fans gefeiert. Alex Alves war einer, der für die besonderen Momente zuständig war, für die Gänsehautmomente. Einen dieser Momente schaffte er mit seinem Tor aus dem Mittelkreis beim 4:2-Sieg über den 1. FC Köln im September 2000, das als 'Tor des Jahres' wohl nicht nur den Hertha-Fans im Gedächtnis bleiben wird.

So bleibt Alex Alves in Erinnerung. Als talentierter Fußballer, Mann für schräge Schlagzeilen und vor allem als Mensch.

(HerthaBSC/City-Press)

Intern, 14.11.2017
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