Bild: citypress

Herthas neue Fußballarena: Umbau des Olympiastadions möglich

Gemeinsame Erklärung von Hertha BSC, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin und dem Senator für Inneres und Sport.

Berlin - Vor der Präsentation der Standortanalyse innerhalb der Machbarkeitsstudie hinsichtlich einer neuen Fußballarena für Hertha BSC Ende März gab es im Roten Rathaus ein Gespräch mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller, dem Senator für Inneres und Sport, Andreas Geisel, und Hertha Präsident Werner Gegenbauer, Finanzgeschäftsführer Ingo Schiller sowie dem Geschäftsführer Sport und Kommunikation, Michael Preetz.

In diesem Gespräch hat Hertha BSC dem Senat seine Pläne für einen möglichen Stadionneubau dargelegt. Im Laufe dieses konstruktiven Gespräches wurden seitens des Senats durch Herrn Müller und Herrn Geisel die Möglichkeit eines Umbaus des Olympiastadions im Sinne von Hertha BSC thematisiert. Daraufhin hat Hertha BSC das Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner (gmp), das bereits die Sanierung und Modernisierung des Olympiastadions verantwortet und dadurch hervorragende Stadion-Kenntnisse erlangt hat, beauftragt, die Machbarkeit eines Umbaus zu prüfen.

Diese Studie ist nunmehr fertig. Ergebnis: Ein Umbau des Olympiastadions ist tatsächlich möglich. Erste Entwürfe zeigen, dass das Olympiastadion auch als Fußballarena eine einzigartige spektakuläre Spielstätte sein kann. Ein modernes Stadion mit neuen, steileren Tribünen nah an den Spielfeldrand gezogen. Für ein emotionales Spielerlebnis. Der Senat und Hertha BSC haben sich nun darauf verständigt, in weiteren gemeinsamen Gesprächen die Machbarkeit eines Umbaus vertieft zu prüfen.

Dazu sagte Werner Gegenbauer, Präsident von Hertha BSC: "Wir waren ursprünglich davon ausgegangen, dass ein Umbau des Olympiastadions nicht in Betracht kommt. Unsere Studie von gmp hat nun für uns überraschend eine grundsätzliche Machbarkeit bestätigt. Somit gibt es für uns nunmehr eine dritte sehr ernstzunehmende Alternative für den Standort der neuen Hertha Fußballarena, deren Umsetzbarkeit wir nun gemeinsam mit dem Senat eingehend und zeitnah prüfen möchten."

Michael Müller, Regierender Bürgermeister sagte: "Das Ergebnis der Gespräche ist sehr erfreulich für alle Seiten. Hertha bleibt im Jahr seines 125-jährigen Bestehens in Berlin und das Olympiastadion ist weiterhin Symbol des Fußballs in Berlin. Jetzt geht es darum, die Möglichkeiten Berlins und die Ansprüche von Hertha in Einklang zu bringen, damit das Spielerlebnis für alle Berlinerinnen und Berliner noch unmittelbarer und packender zu machen."

Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport ergänzte: "Das Olympiastadion kann zum Fußballstadion entwickelt werden. Das ist eine gute Nachricht für die Sportstadt Berlin und für alle Hertha-Fans. Ich freue mich, dass wir nun gemeinsam mit Hertha BSC diesen Weg gehen können. Auch wenn noch eine Menge Detailarbeit vor uns liegt, bin ich sehr optimistisch, gute Lösungen zu finden."

(HerthaBSC, Senatsverwaltung Berlin/City-Press)

Intern, 19.05.2017
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