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Kiek ma, wo dit hinjeht: Rostock

Hertha BSC gastiert am Montagabend (14.08.17) im Pokal bei Hansa Rostock. Der Gegner im Porträt.

Berlin - Nach den kräftezehrenden, intensiven Trainingslagern in Bad Saarow und Schladming sowie einer Vielzahl an Testspielen, geht es am kommenden Montag (08.08.17) um 20:45 Uhr endlich richtig los: Zum Pflichtspielauftakt der Saison 2017/18 gastiert Hertha BSC in der ersten DFB-Pokal-Runde bei Hansa Rostock. Der Drittligist befindet sich bereits mitten in der Saison und wird versuchen dem Hauptstadtclub ein Bein zu stellen.

Die sportliche Situation: Hansa Rostock ist mit sieben Punkten aus vier Spielen ordentlich in die Drittligasaison gestartet. Am vergangenen Wochenende mussten die Hanseaten im Heimspiel gegen den SV Meppen allerdings die erste Saisonniederlage hinnehmen. Damit steht die Elf von Trainer Pavel Dotchev auf Platz 8 in der Tabelle.

Die Schnittstellen: Zu Beginn dieser Saison wechselten gleich zwei Herthaner die Seiten und schlossen sich dem FC Hansa an. Bryan Henning und Mike Owusu verließen die Blau-Weißen, um an der Ostsee den nächsten Schritt zu machen. "Ich habe kürzlich eine Wohnung gefunden und mich schon gut eingelebt", so Henning über seine Anfangszeit bei Hansa. "Die Vorfreude auf das Duell gegen meinen Ex-Verein ist extrem groß. Es wird schön sein, die Jungs wiederzusehen und ich hoffe auf ein spannendes Spiel", beschreibt der 22-Jährige seine Gefühlslage. Ob ihm gegen den Hauptstadtclub wie beim Saisonauftakt in Lotte ein Tor aus 50 Metern gelingt, darf zumindest bezweifelt werden. Auch für Mike Owusu wird es ein Wiedersehen mit dem ein oder anderen ehemaligen Kollegen geben. "Mit Jordan Torunarigha bin ich cool, wir schreiben häufiger. Ansonsten tausche mich noch über Snapchat mit Sinan Kurt und Mitchell Weiser aus."  

Die Rostocker im Fokus: Die vergangene Saison verlief durchwachsen für das Team aus Mecklenburg-Vorpommern. Bis Saisonende konnte sich Rostock nicht wirklich von den Abstiegsrängen distanzieren, erst am 36. Spieltag machten die Hanseaten den Klassenerhalt perfekt. Noch vor dem letzten Saisonspiel trennte sich der ehemalige Bundesligist von Trainer Christian Brand, für den Pavel Dotchev übernahm. Der Bulgare sammelte vergangenes Jahr bereits Zweitligaerfahrung, als er noch Erzgebirge Aue trainierte. Längerfristig wird auch mit den Rostockern die Rückkehr ins Fußballunterhaus das Ziel sein.

Gesagt...

"Gegen einen Bundesligisten haben wir nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen."

Pavel Dotchev

Die bisherigen Duelle: Hertha BSC kann in den letzten zehn Partien eine positive Bilanz gegen das Team von der Ostseeküste vorweisen. Neben fünf Siegen stehen drei Remis und zwei Niederlagen zu Buche. Spektakulär war dabei das 6:5 nach Elfmeterschießen in der zweiten Pokalrunde der Saison 2003/04. Gábor Király parierte den Schuss von Gernot Plassnegger und sicherte den Blau-Weißen damit den Einzug in Runde 3.

Die Meinung über den Hauptstadtclub: "Das Spiel gegen Hertha BSC wird eine tolle Aufgabe für uns vor einer hoffentlich besonderen Kulisse. Vielleicht ist dieses Spiel nach der bitteren Niederlage gegen Meppen genau richtig, um den Fokus nach vorne zu richten. Gegen einen Bundesligisten wie Hertha können wir nur gewinnen und haben nichts zu verlieren", so Rostocks Trainer Dotchev nach dem Heimspiel gegen den SV Meppen.

Profis, 12.08.2017
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