Bild: citypress

"Warum hören wir auf zu spielen?"

Die gesammelten Reaktionen der Trainer und Spieler nach dem Heimspiel von Hertha BSC gegen Eintracht Frankfurt.

Berlin - Es war kein schöner Fußball-Sonntag für Hertha BSC. Nach 90 Minuten musste sich der Hauptstadtclub am Sonntag (03.12.17) Eintracht Frankfurt mit 1:2 geschlagen geben. Nach der Partie – der dritten Heimniederlage der Blau-Weißen in der laufenden Saison – sprachen die Trainer auf der Pressekonferenz und die Spieler in der Mixed-Zone über die Begegnung am 14. Spieltag.

Pál Dárdai (Trainer Hertha BSC): Wir haben unser Kurzpassspiel die ersten 20 Minuten gut durchgezogen. In dieser Phase hatten wir die Chance auf das 2:0. Stattdessen fällt das 1:1 nach einem Geschenk von uns. In der zweiten Halbzeit war es ein körperbetontes, ziemlich ausgeglichenes Spiel mit etwas mehr Abschlüssen von uns. Beim 1:2 haben wir uns naiv angestellt. Aber die Frage muss lauten: Warum haben wir nach 20 Minuten aufgehört zu spielen?

Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): Das war ein Spiel, das für uns nicht gut begonnen hat. In den ersten 20 Minuten waren wir schlecht, aber Hertha hat das auch gut gemacht. Nach dem 0:1 kamen wir etwas auf, weil Hertha sich ein wenig zurückgezogen hat. Nach dem Ausgleich hat es die Mannschaft gut gemacht und nicht mehr viel zugelassen. In Berlin zu gewinnen, ist nicht einfach. Aber über die 90 Minuten gesehen, geht der Sieg meiner Meinung nach in Ordnung.

Davie Selke: Wir haben den Gegner in den ersten 30 Minuten kaum an den Ball gelassen. Der Ausgleich nach der Ecke fällt auch nicht in jedem Spiel und das zweite Gegentor ist durch einen individuellen Fehler von uns passiert, das tut richtig weh. Wenn man das Spiel zusammenfasst, haben die Frankfurter nur hinten gestanden und die Bälle nach vorne gehauen. Trotzdem nehmen sie am Ende drei Punkte mit. Es ist für mich ein Rätsel, wie wir das Spiel verlieren konnten. Wir sind so gut in die Partie gestartet, waren auf einem guten Weg und hätten mindestens einen Punkt hierbehalten müssen. Die Zielsetzung für die restliche Hinrunde bleibt die gleiche wie immer, wir wollen auch in Zukunft jedes Spiel gewinnen.

Marvin Plattenhardt: Ich denke, wir haben es in der ersten Halbzeit gut gemacht, im zweiten Durchgang dann allerdings nachgelassen. Das darf uns so zu Hause nicht passieren. Wir hatten aber trotzdem noch einige Chancen und gute Situationen nach vorne, wo uns ein bisschen das Quäntchen Glück gefehlt hat. Umso bitterer ist es, dass wir dann noch so ein Tor kassieren. Das ist jetzt erstmal schmerzhaft, wir sind sehr enttäuscht. Wir müssen uns jetzt aufraffen – und dann geht es weiter.

Kevin-Prince Boateng (Eintracht Frankfurt): Ich bin ein Mensch der ehrlichen Worte, mein Spiel war eine Vollkatastrophe (lacht). Aber zum Glück funktioniert der linke Fuß noch. Wir wussten, dass es hier schwer wird. Hertha hat in den ersten 25 Minuten Vollgas gegeben, wir haben den Start etwas verschlafen. Aber dieses Zurückkommen zeichnet uns in dieser Saison auch aus. Ich habe aus Respekt vor Hertha und den Fans nicht über mein Tor gejubelt.

(HerthaBSC/City-Press)

Wir haben den Gegner in den ersten 30 Minuten kaum an den Ball gelassen. Der Ausgleich nach der Ecke fällt auch nicht in jedem Spiel und das zweite Gegentor ist durch einen individuellen Fehler von uns passiert, das tut richtig weh. Wenn man das Spiel zusammenfasst, hat Frankfurt heute nur hinten gestanden und die Bälle nach vorne gehauen und trotzdem nehmen sie am Ende drei Punkte mit. Daher ist es für mich ein Rätsel, wie wir das Spiel heute verlieren konnten. Wir haben so gut gestartet, waren auf einem guten Weg und hätten mindestens einen Punkt hierbehalten müssen. Die Zielsetzung für die restliche Hinrunde bleibt die gleiche wie immer, wir wollen auch in Zukunft jedes Spiel gewinnenWir haben den Gegner in den ersten 30 Minuten kaum an den Ball gelassen. Der Ausgleich nach der Ecke fällt auch nicht in jedem Spiel und das zweite Gegentor ist durch einen individuellen Fehler von uns passiert, das tut richtig weh. Wenn man das Spiel zusammenfasst, hat Frankfurt heute nur hinten gestanden und die Bälle nach vorne gehauen und trotzdem nehmen sie am Ende drei Punkte mit. Daher ist es für mich ein Rätsel, wie wir das Spiel heute verlieren konnten. Wir haben so gut gestartet, waren auf einem guten Weg und hätten mindestens einen Punkt hierbehalten müssen. Die Zielsetzung für die restliche Hinrunde bleibt die gleiche wie immer, wir wollen auch in Zukunft jedes Spiel gewinnen
Wir haben den Gegner in den ersten 30 Minuten kaum an den Ball gelassen. Der Ausgleich nach der Ecke fällt auch nicht in jedem Spiel und das zweite Gegentor ist durch einen individuellen Fehler von uns passiert, das tut richtig weh. Wenn man das Spiel zusammenfasst, hat Frankfurt heute nur hinten gestanden und die Bälle nach vorne gehauen und trotzdem nehmen sie am Ende drei Punkte mit. Daher ist es für mich ein Rätsel, wie wir das Spiel heute verlieren konnten. Wir haben so gut gestartet, waren auf einem guten Weg und hätten mindestens einen Punkt hierbehalten müssen. Die Zielsetzung für die restliche Hinrunde bleibt die gleiche wie immer, wir wollen auch in Zukunft jedes Spiel gewinnenWir haben den Gegner in den ersten 30 Minuten kaum an den Ball gelassen. Der Ausgleich nach der Ecke fällt auch nicht in jedem Spiel und das zweite Gegentor ist durch einen individuellen Fehler von uns passiert, das tut richtig weh. Wenn man das Spiel zusammenfasst, hat Frankfurt heute nur hinten gestanden und die Bälle nach vorne gehauen und trotzdem nehmen sie am Ende drei Punkte mit. Daher ist es für mich ein Rätsel, wie wir das Spiel heute verlieren konnten. Wir haben so gut gestartet, waren auf einem guten Weg und hätten mindestens einen Punkt hierbehalten müssen. Die Zielsetzung für die restliche Hinrunde bleibt die gleiche wie immer, wir wollen auch in Zukunft jedes Spiel gewinnen.

Profis, 03.12.2017
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