Bild: citypress

"Ein gerechtes Remis"

Die gesammelten Reaktionen, Stimmen und Stimmungen der Beteiligten nach dem Unentschieden gegen Werder Bremen.

Berlin - Zweites Heimspiel, erstes Remis. Am Sonntagnachmittag (10.09.17) trennten sich die Mannschaft von Trainer Pál Dárdai und Werder Bremen mit 1:1 (1:0). Das Remis war der Auftakt in die erste von drei 'Englischen Wochen', die nun auf die Berliner zukommen. Die Reaktionen der Beteiligten nach der Partie zusammengefasst:

Pál Dárdai: Die ersten 20 Minuten waren etwas zäh, das 1:0 vor der Pause hat uns sehr gut getan. In der zweiten Halbzeit hätten wir das zweite Tor nachlegen müssen, stattdessen bekommen wir aus dem Nichts den Ausgleich. Danach konnten wir uns bei Rune Jarstein bedanken, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Hätte Salomon Kalou kurz vor Ende den Siegtreffer erzielt, wären wir die glücklichen Sieger gewesen. So müssen wir uns nach einem körperbetonten, aber faieren Spiel mit einem 1:1 begnügen.Der Anfang der Saison ist immer eine 'Sammelphase'. Ich bin froh, dass wir mit vier Punkten gestartet sind, was absolut in Ordnung ist. Ich muss Frau Steinhaus dafür loben, vor unserem Tor weiterlaufen zu lassen und den Vorteil zu geben. Das spricht für ihre Leistung und Erfahrung.

Alexander Nouri: Ich fand, dass wir eine gute erste Halbzeit gespielt haben und insgesamt auch ein Chancenplus hatten. Darum war ich enttäuscht, dass wir uns nicht belohnt haben. In der zweiten Hälfte war das Spiel dann insgesamt ausgeglichener und am Ende ein leistungsgerechtes Remis. Hertha BSC wünsche ich alles Gute für den weiteren Saisonverlauf.

Mathew Leckie: Ich bin natürlich sehr froh, dass ich in drei Spielen drei Tore beisteuern konnte. Hoffentlich kann ich so weiterspielen und damit weiterhin dem Team helfen. Wenn man ein Weile nicht trifft, fühlt es sich so an, als sei das Glück gegen dich. Bei Hertha hatte ich einen frischen Start und nun das Glück wiedergefunden.

Marvin Plattenhardt: Nach den ersten 20 Minuten waren wir im Spiel und haben verdient das 1:0 erzielt. In der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel soweit unter Kontrolle und bekommen dann ein blödes Gegentor, was uns nicht passieren darf. Am Ende hatten wir noch einige Hochkaräter. Mit etwas Glück wäre vielleicht mehr drin gewesen. In den nächsten Spielen müssen wir defensiv besser stehen und versuchen, das Spielgeschehen noch mehr an uns zu reißen.

Per Skjelbred: Das war 90 Minuten 'volle Pulle'. Werder Bremen spielt sehr eklig, insbesondere in der Defensive. Zusammenfassend muss man sagen: Bremen hatte einige Chancen, wir hatten einige Chancen. Dementsprechend ist es eine gerechte Punkteteilung.

Vedad Ibisevic: Werder Bremen ist keine Laufkundschaft und wir sind nicht der FC Barcelona. Aber natürlich hätten wir uns einen Sieg gewünscht. Nach der Führung hatten wir das Spiel weitestgehend unter Kontrolle, bekommen dann aber leider ein dummes Gegentor. Insgesamt haben wir uns schwer getan, Chancen zu kreieren. Vor Frau Steinhaus habe ich großen Respekt und denke, dass sie sehr gut gepfiffen hat. Ich hätte nichts dagegen, wenn noch mehr Frauen in der Bundesliga pfeifen würden.

Sebastian Langkamp: Zu Beginn der Partie waren die Bremer ein wenig griffiger, spritziger und leichtfüßiger, sodass wir insgesamt mit einem Punkt zufrieden sein müssen. Unser Selbstverständnis und die Raumaufteilung waren nicht optimal. Alles in allem hatten wir nicht die beste Tagesform, aber das ist kein Grund, ein Fass aufzumachen. Frau Steinhaus hat die Partie absolut gut geleitet. Es wurde auch langsam Zeit, dass eine Frau in der Bundesliga pfeift. Wir freuen uns jetzt riesig auf Donnerstag und ich glaube, dass wir zuversichtlich in die Partie gegen Bilbao gehen können.

(HerthaBSC/City-Press)

Profis, 10.09.2017
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