Bild: citypress

Personelle Planspiele

Vier Herthaner setzten aus, als Hertha BSC am Dienstag (05.12.17) die Trainingswoche begann.

Berlin – Rote und grüne Lichter leuchteten über den Schenckendorffplatz und durchbrachen das tiefe Grau des Himmels am Dienstagnachmittag (05.12.17). Die Herthaner starteten die Trainingswoche mit Koordinations- und Schnelligkeitsübungen, durch die Lichtschranken bewegten sie sich mit und ohne Ball. Vor Augen hatten die Hauptstädter neben den Lichteffekten dabei gleich zwei Partien: Das letzte Gruppenspiel in der UEFA Europa League am Donnerstag (07.12.17) gegen Östersunds FK und das Auswärtsspiel beim FC Augsburg am Sonntag (10.12.17).

Ohne Quartett zum Auftakt

Vier Berliner waren nicht dabei, als es zum ersten Mal in der Woche auf den Platz ging. Zum einen war es Pál Dárdai, der fehlte. Wegen eines privaten Termins war der Chefcoach beim Auftakttraining nicht vor Ort. Außerdem waren die Spieler Davie Selke, Marvin Plattenhardt und Sebastian Langkamp nicht auf dem Rasen. Selke setzte wegen leichten Problemen am Zeh aus, Langkamp und Plattenhardt wegen muskulärer Probleme. Alle arbeiteten individuell im Kraftraum. "Bei den dreien ist es eine Vorsichtsmaßnahme", kommentierte Co-Trainer Rainer Widmayer die Personalien, der am Dienstag ohne Dárdai das Auftaktstraining leitete. Widmayer hofft auf eine schnelle Genesung seiner Leistungsträger: "Wir schauen, dass es bis Donnerstag hinhaut, wenn nicht dann wenigstens bis Sonntag", so der Co-Trainer. "Denn in Augsburg haben wir ein ganz wichtiges Spiel vor uns."

Mit Stark gegen Östersund

Doch nicht nur der Bundesliga-Partie in der Fuggerstadt misst Widmayer Bedeutung zu. Trotz des bereits feststehenden Ausscheidens spielt auch der 6. Spieltag der Gruppenphase in der UEFA Europa League eine Rolle: "Es stimmt nicht, dass das Spiel nicht wichtig ist. Wir vertreten Hertha BSC, unsere Fans und die Bundesliga. Wir wollen uns mit Anstand aus dem Wettbewerb verabschieden", betont der Taktikexperte. Für den vorerst letzten Auftritt seines Teams auf internationaler Ebene plant er mit dem zuletzt noch angeschlagenen Niklas Stark: "Niklas wird am Donnerstag auflaufen, vermutlich sogar von Anfang an", verrät er.  Bei Julian Schieber, der genau wie Stark in der vergangenen Woche ins Teamtraining einstieg - allerdings nach weitaus längerer Pause – dauert es noch länger, bis er wieder im Stadion auflaufen kann. "Für Julian kommt das Spiel eindeutig noch viel zu früh. Er hat erst ein paar Tage wieder mit uns trainiert, ihm fehlt natürlich noch die Wettkampfpraxis", so Widmayer.

Zur Vorbereitung auf die anstehenden Herausforderungen trainieren die Blau-Weißen am Mittwoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit, zwischen den beiden Partien am Freitag um 14:00 Uhr und am Samstag nicht-öffentlich.

(lb/City-Press)

Profis, 05.12.2017
Newsletter
Social
Werbung