Bild: herthabsc

Kräfte bündeln für die Endphase

Am Dienstag (18.04.17) starteten die Herthaner die Vorbereitung auf das Spiel gegen den VfL Wolfsburg. Die heiße Saisonphase beginnt mit der Partie am Samstag.

Berlin – Zwei Tage hatte Pál Dárdai seinen Schützlingen nach der Partie in Mainz freigegeben. Nicht etwa als Belohnung für gezeigte Leistung, sondern um den Kopf vor der nun beginnende Schlussphase der Bundesliga-Saison freizubekommen. Eine kleine Verschnaufpause sozusagen, ehe bis Mitte Mai die wichtigen Entscheidungen fallen. "Das war die letzte richtige Pause. Jetzt müssen wir unsere Kräfte für die Endphase bündeln", sagte Pál Dárdai nach der Einheit am Dienstagnachmittag.

Das Herthaner Personalpuzzle

Die knapp 80-minütige Einheit, die der Ungar mit intensiven Ausdauerläufen beendete, verpassten wie schon in den vergangenen Wochen gleich mehrere Herthaner. So fehlte neben Julian Schieber (Knieverletzung) und Sinan Kurt (Sprunggelenksverletzung) auch Mitchell Weiser nach seiner Muskelverletzung. "Mitch hat die zweite Verletzung an der gleichen Stelle, deswegen ist es etwas schwieriger. Er muss Vertrauen in seinen Körper bekommen, vor allem für die unkontrollierten Bewegungen", kommentierte Dárdai die Personalie Weiser. Herthas Nummer 23 lässt sich in dieser Woche noch einmal in München untersuchen.

Auch nicht auf dem Schenckendorffplatz trainierten Niklas Stark (Überlastungsreaktion im Fuß) und Valentin Stocker (Faserriss). "Niklas trägt jetzt zwei Wochen eine Schiene, danach braucht er sicher zwei Wochen Mannschaftstraining, um noch für uns zu spielen", sagte der Coach, der bei Stocker keine Prognose abgeben wollte. "Vielleicht sehen wir ihn noch einmal auf dem Platz." Immerhin arbeitete Fabian Lustenberger, der seit Anfang März wegen Leistenproblemen nur eingeschränkt trainierten konnte, erstmals wieder individuell auf dem grünen Geläuf. "Lusti durfte noch keine Fußballschuhe anziehen. Vielleicht kann er das am Mittwoch, aber er muss erst einmal wieder in den Trainingsrhythmus kommen", bremste der Coach übertriebene Erwartungen an eine schnelle Rückkehr des Schweizers.

Alternativen im Kader

Für das Spiel am Samstag (22.04.17) gegen den VfL Wolfsburg sind alle oben aufgeführten Kandidaten jedenfalls kein Thema. Dennoch hat Dárdai durch die Rückkehr des zuletzt gesperrten Vladimir Dairda mehr Alternativen als am vergangenen Spieltag. Auch Ondrej Duda, gegen Mainz erstmals seit rund sechs Wochen wieder im Kader, könnte Einsatzminuten bekommen. "Wir wollen nichts riskieren. Ein Thema für die Startelf ist Ondrej nicht, aber vielleicht reicht es für ein paar Minuten", so der Trainer, der eine Schrecksekunde im Training überstehen musste. Nach einem Zusammenprall mit Jordan Torunarigha ging Vedad Ibisevic vorzeitig in die Kabine. "Da sind zwei große Körper aufeinandergeprallt. Wir müssen mal abwarten", so Dárdai.

Der Fußballlehrer wird hoffen, dass der Herthaner Kapitän schon an den beiden Einheiten am Mittwoch (10.00 und 15.30 Uhr) wieder in gewohnter Manier teilnehmen kann. Die Übungsstunden am Donnerstag und Freitag sind nicht öffentlich. Am Samstag steigt dann ab 15.30 Uhr der 30. Spieltag für Hertha BSC.

(fw/HerthaBSC)

Profis, 18.04.2017
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