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Ein Fazit bitte, Pál Dárdai

Nach dem Traningslager in Bad Saarow spricht Pál Dárdai am Donnerstag (13.07.17) über seine Neuzugänge, Kaderplanungen und die Herausforderungen der anstehenden Saison.

Berlin - Das erste Trainingslager ist geschafft! Am Donnerstag (13.07.17) beendeten die Herthaner eine Woche Konditionsarbeit in Bad Saarow. Alle Spieler zogen im Programm von Fitnesstrainer Henrik Kuchno mit. "Fast alle haben alles mitgemacht und durchgezogen. Das ist super, Kompliment an die Jungs", zeigte sich Pál Dárdai zufrieden mit dem Beginn der Vorbereitung. Der Chefcoach zieht ein Fazit und spricht über seine Neuzugänge, Kaderplanungen und die Herausforderungen der anstehenden Saison.

Pál Dárdai über ...

… das Trainingslager:

Für mich als Spieler war das Trainingslager auch nicht schön. Ich denke, das ist es für niemanden. Umso besser, wenn die Jungs sich abklatschen und im Nachhinein sagen können: "Wir haben gut gearbeitet." Der Schweiß kann das Team zusammenbringen. Die Mannschaft zeigt einen positiven Charakter und auch in der Kabine haben wir eine gute Atmosphäre. Die Nationalspieler, die einen Titel geholt haben und noch im Urlaub waren, müssen genauso hart arbeiten und eine positive Mentalität an den Tag legen.

… die Neuzugänge:

Die drei Neuen haben einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Mathew Leckie ist wahnsinnig schnell und auch torgefährlich. Karim Rekik ist sehr intelligent. Ich suche noch den Haken, warum er bei seinem Ex-Verein nicht so viel gespielt hat. Und Jonathan Klinsmann hat viel Potenzial. Ihn müssen wir auch noch etwas besser kennenlernen.

… die jungen Spieler, die dabei waren:

Ich bin zufrieden mit den jungen Spielern. Natürlich war das sehr intensiv für sie, aber so ist es, wenn man Profiluft schnuppert. In erster Linie ist wichtig, dass sich von den ganz jungen niemand verletzt hat. Sinan Kurt hat andere Probleme. Ich glaube, er ist im ganzen Urlaub nur mit Badelatschen rumgelaufen. Jetzt hat er entzündete Fersen (lacht).

… den neuen Kader:

Durch die neuen Transfers sind wir deutlich besser aufgestellt. Auf den Positionen, auf denen wir Spieler gesucht haben, haben wir Spieler bekommen. Deswegen bin ich natürlich sehr zufrieden mit dem Kader und mit der Arbeit von Michael Preetz. Er kennt meine Wünsche, aber das bleibt intern. Wichtig ist, dass unsere Jungs verletzungsfrei bleiben. Im vergangenen Jahr hatten wir zum Ende der Saison wegen Verletzungen einen kleinen Engpass, das war dann schwierig zu kompensieren.

… über Andreas Thom, der in Bad Saarow dabei war:

Seine Aufgabe war es, die Jungs kennenzulernen und ein Stück weit zu beobachten. Wenn die Saison losgeht, sollen die Spieler keine Hemmungen haben, mit ihm in Kontakt zu treten. Beim zweiten Trainingslager in Schladming wird er allerdings nicht dabei sein.

… über eventuelle Trainingsumstellungen aufgrund der bevorstehenden Dreifachbelastung:

Wir haben in der Vorbereitung nichts umgestellt. Das ganze Team, die Physiotherapeuten und der Manager sind miteinander im Gespräch.  In ein paar Tagen werden wir dann das Ergebnis unserer Analyse der Mannschaft mitteilen.

… die aktuell Verletzten:

Jordan soll nur etwa zwei Wochen ausfallen, das ist nicht schlimm. Hoffentlich gibt es keine weiteren Komplikationen. Bei Niklas Stark müssen wir ebenfalls abwarten. Wir machen ihm keinen Druck. Er soll sich auskurieren, wieder gesund ankommen und seine Vorbereitung durchziehen. Wenn er dann fit ist, spielt er. Bei Dennis Smarsch hat die Untersuchung ergeben, dass er eine Bänderdehnung des Innenbandes und des Kreuzbandes im linken Knie hat.

Mitchell Weiser, Davie Selke, Niklas Stark und Marvin Plattenhardt, die am Montag nach Berlin zurückkehren:

Um die Nationalspieler mache ich mir keine Sorgen. Sie werden erst mal die Leistungsdiagnostik absolvieren. Bei Marvin müssen wir abwarten wie sein körperlicher Zustand ist. Er war schon im vergangenen Jahr in der Endphase verletzt. Für die Doppelbelastung muss er topfit sein, deswegen wollen wir da nichts riskieren.

(HerthaBSC/City-Press)

Profis, 13.07.2017
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