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Jetzt wird es ernst

Am Samstag (20.05.17) startet für Maximilian Mittelstädt die U20-Weltmeisterschaft in Südkorea. Mit der deutschen Elf trifft er auf Venezuela.

Berlin – Es war schon eine große Umstellung für Maximilian Mittelstädt. Am Montag kehrte er seiner Berliner Heimat den Rücken und reiste über 8.000 Kilometer nach Südkorea. Dort prasselten sieben Stunden Zeitumstellung, eine brutale Luftfeuchtigkeit und viele neue und ungewohnte Eindrücke auf Herthas Youngster ein. "Es war nicht ganz so einfach, aber ab Donnerstag war es in Ordnung. Ab da konnten wir auch richtig trainieren", sagt der Außenbahnspieler.

Die Akklimatisierung ist also gelungen – gerade rechtzeitig, denn am Samstag (20.05.17) steht für Mittelstädt und die deutschen U20-Mannschaft von Guido Streichsbier das erste Spiel in Gruppe B an. Gegner ab 7.00 Uhr deutscher Zeit ist Venezuela. "Unser Gegner ist sehr konterstark, hat in der Offensive gefährliche Spieler. Aber wenn wir sie vorne attackieren, könnten sie die Ordnung verlieren", sagt der 20-Jährige. "Dann müssen wir unsere Chancen konsequent nutzen." Als Spielstätte dient das Daejeon-Stadion, das zur Weltmeisterschaft der A-Mannschaften 2002 im Land errichtet wurde.

Ein Sieg zum Auftakt wäre natürlich der ideale Start, mit dem die beiden ausschließende Spiele gegen Mexiko (23.05.17) und Vanuatu (26.05.17) zumindest von der Ausgangslage her leichter fallen würde. "Wir versuchen natürlich bestmöglich ins Turnier zu starten", sagt der Berliner Linksfuß, der zuversichtlich und entschlossen in das WM-Abenteuer geht. "Die Bedingungen sind top, auch das Hotel ist super. Jetzt liegt es an uns, dass wir im ersten Spiel die Partie für uns entscheiden werden." Bei der darauffolgenden Partie könnte auch Jordan Torunarigha schon dabei sein, der nach Saisonende nachreist.

(fw/City-Press)

Profis, 19.05.2017
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