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Trainings-Loft

Schöner wohnen: Hertha BSC stellt seinen Lizenzspielern eine neue, stylische Kabinen-Landschaft zur Verfügung.

Berlin - Das erste, was einem auffällt, ist die Höhe – was für ein Raum, was für ein Gefühl. Mal ehrlich - wer hat schon ein 'Arbeitszimmer', welches eine lichte Höhe von 5,53m hat? Luftig, offen, transparent. Der Hauptraum mit 17 mal 23 Meter Raumlänge? Großzügig, hell, modern. Fenster überall, klarer Blick, kaum Barrieren, kommunikative Strukturen – ein 'Zimmer' mit Aussicht.

Die neue Trainingskabine der Hertha-Profis ist ein echtes Erlebnis, quasi ein Erlebnispark für die Kicker. Im Kursistenflügel gelegen, entstand die neue Kabinenlandschaft und löst ab sofort die 13 Jahre alte, bisherige Räumlichkeit ab. Ein Arbeitsparadies groß wie ein Turnhalle: Kein Wunder – es war ursprünglich auch mal eine. Die Engländer, Vornutzer des Olympiapark-Geländes vor der Wende, hatten hier ihre Squash-Courts beheimatet. Danach zog 2002 hier die blau-weiße U23 gemeinsam mit Herthas Jugend ein, die Profis logierten in der zweiten Etage.

Jetzt wurde intern gewechselt, umgezogen, in Rekordzeit von sechs Monaten umgeplant, umgebaut, umgestylt. Schöner wohnen: Heute ist es das Allerheiligste der Lizenzspieler, entstanden auf Anstoß und Ideen von Manager Michael Preetz, umgesetzt von 'Planungs-Routinier' Hans-Peter Jakob und André Henning. In Kooperation auch mit Ausrüster Nike und Guido Pomplun sowie der Senatsinnenverwaltung, den Olympiaparkverantwortlichen um Verwaltungsleiter Matthias Lück. "Ihnen allen gebührt ein großer Dank für die Kooperation in diesem Projekt", sagt 'Chefarchitekt' Hans-Peter Jakob über das insgesamt 600-qm-große, blau-weiße Trainings-Loft.

'Home, sweet home' – oder, was für eine Kabine: Mit einer Ankleide von 66 Quadratmetern, einer topmodernen Küche für 30 Personen, einem 100-qm-Spa-Bereich inklusive Sauna, medizinischem Unterwassermassage-Becken, Eisbecken und Eismaschine, einem Whirlpool, einem Fitness-Bereich mit neusten Trainingsgeräten von 145 qm. W-Lan, Flat-Screens und Smart-Boards, dazu einer Zone zum Chillen mit zwei Spielkonsolen, DJ-Station samt Plattenspieler und Boxen für die Musik, Relax-Sesseln. Diese Empore ist über eine Wendeltreppe zu erreichen, man entspannt in der zweiten Etage. Die Herthaner können von hier überall hinschauen: In den Bereich der Spinde, in die Küche, in den Gym-Bereich.

Die Trainer haben ein modernes, direkt angegliedertes Büro mitsamt Besprechungsraum, mobilen Smartboard von Minhoff, das Physiotherapeuten-/Ärzteteam hat 80 Quadratmeter zur Verfügung, Teamleiter Nello di Martino sein eigenes Büro mit Blick auf alle Fazilitäten. Der ganze Bereich ist sehr stylish, mit über 40 riesigen Pendelleuchten, freiliegenden Edelstahlrohren für die Belüftung und Beheizung, -zig Scheinwerfern, die das Ambiente in blau-weißes Licht tauchen, Eichendielen-Boden, schicken Holzblenden, funktionalen Spinden und modernen Regalen. Alle Technik, Elektrik, Heizung, die Lüftungsanlage findet sich hochmodern in einer zentralen Leitstelle unter dem Kabinenensemble.

"Nach über 13 Jahren war mir diese Umsetzung ein großes Anliegen. Kurze Wege, viel Kommunikation untereinander, moderne Ideen wurden hier sensationell umgesetzt", sagt Michael Preetz über den Umbau. Viele Anstösse flossen hier – ganz Hertha BSC Jahrgang 2015/16 – im Teamwork zusammen. Kapitän Fabian Lustenberger plante den Ankleidebereich mit, arbeitete die Spind-Anordnung und Verteilung mit den Kollegen aus. Zeugwart Robert Abramczyk gab seine Hinweise für die Schränke, die Regalanordnungen zu Protokoll, die Physiotherapeuten durften ihren Bereich nach modernsten Ansprüchen gestalten.

Kurzum – eine Trainingskabine, ein 'Arbeitszimmer' der Extraklasse! "Traumhaft", nennt es dann auch Marvin Plattenhardt, "genial, eine Kabine zum Wohlfühlen", weiß Alexander Baumjohann, "ein echtes Highlight", sagt Per Skjelbred, "umwerfend modern, extrem funktionell, insgesamt einfach super realisiert", urteilt Michael Preetz. "Disch is’n Hammer", schwäbelt Rainer Widmayer anerkennend.

"Wir Herthaner haben nicht nur eines der schönsten Trainingsgelände der Liga, jetzt haben wir dazu auch noch einen grandiosen Kabinen- und Arbeitsbereich", zieht Cheftrainer Pál Dárdai zufrieden Bilanz über diese topmoderne Sport-Immobilie. "Ich habe es meinen Jungs gesagt: So zu arbeiten, ist ein Traum!"

(PeB/City-Press)

            
Teams, 05.01.2016
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