Bild: citypress

Herthaner zeigen Rassismus die Rote Karte

Hertha BSC ist "Mehr als Fußball" und setzt sich gezielt gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit ein.

Berlin - "racism", "racismo", "rasisme" - egal, ob in Englisch, Spanisch oder Norwegisch für den Begriff "Rassismus" gibt es in annähernd jeder Sprache eine ähnlich klingende Übersetzung. Leider existiert nicht nur das Wort, sondern damit einhergehend auch das Problem. Noch heute ist Rassismus weit verbreitet, tritt in den verschiedensten Ausprägungen auf und kann jeden von uns treffen!

Der Verein "Show Racism the Red Card - Deutschland" und Hertha BSC setzen sich daher gemeinsam für die Bekämpfung von Fremdenhass, Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit und Sexismus ein und zeigen Rassismus die Rote Karte!

"Ich zeige Rassismus die Rote Karte, weil ich überzeugt davon bin, dass Rassisten in unserer Gesellschaft nichts verloren haben - und das kann man nicht deutlich genug zeigen!"

Neuzugang Marvin Plattenhardt trägt nun das blau-weiße Trikot und wird sich auch zukünftig gegen jede Form der Diskriminierung starkmachen.

"Ich zeige Rassismus die Rote Karte, weil es für Rassismus nirgendwo einen Platz geben sollte. Auch in meinem Heimatland Norwegen ist es ein Thema. Wir respektieren alle Menschen - egal welche Hautfarbe sie haben. Wir sind alle gleich, das sollte man nie vergessen!"

Norwegens Nationaltorhüter Rune Almenning Jarstein zeigt damit ganz deutlich, dass der Kampf gegen Rassismus grenzüberschreitend ist.

"Ich zeige Rassismus die Rote Karte, weil es in meinen Augen keine Rassentrennung geben darf. Man sollte lieber miteinander leben anstatt im ständigen Gegeneinander. Dass in diesem Jahrzehnt und diesem Jahrtausend das Wort überhaupt noch existiert, ist für mich unverständlich. Mit der Aktion möchte ich den Menschen zeigen, dass es viel sinnvoller ist, ein freundlicheres Miteinander zu erleben."

Der Herthaner Marcel Ndjeng hat afrikanische Wurzeln und sich intensiv mit dem Thema Fremdenfeindlichkeit auseinandergesetzt. 

Teams, 04.08.2014
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