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Herthaner im Austausch

Bei der Veranstaltung 'Hertha im Dialog' hatten die Mitglieder die Möglichkeit, Geschäftsführung und Präsidium mit ihren Fragen zu löchern.

Berlin - Inzwischen fast schon traditionell fand eine Woche vor der Mitgliederversammlung am 20. November 'Hertha im Dialog' auf dem Hertha-Gelände im Olympiapark statt. Knapp 100 Mitglieder der Blau-Weißen nutzten am Montagabend (13.11.17) die Gelegenheit, dem Präsidium und der Geschäftsführung von Hertha BSC Fragen zu den wichtigsten Themen zu stellen. Bevor es in die offene Fragerunde ging, stellte Moderator und Ex-Profi Axel Kruse die im Vorfeld eingereichten Fragen an Präsident Werner Gegenbauer sowie die beiden Geschäftsführer Michael Preetz und Ingo Schiller. Am meisten interessierte die Mitglieder der aktuelle Stand der Stadionneubau-Pläne, der Umgang mit den Fehlverhalten einer kleinen Gruppe unter den Hertha-Fans sowie die Situation mit dem aktuellen bzw. potenziell neuen strategischen Partner.

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Rubrik 14.11.2017
Hertha im Dialog im November 2017

Den Stand rund um ein neues Stadion wollte Präsident Werner Gegenbauer nicht näher kommentieren: "Es ist alles offen und in der Diskussion. Zum Jahresende werden wir eine erste Bilanz ziehen und wissen dann, in welche Richtung sich das Projekt entwickelt." Ingo Schiller kommentierte die Problematik mit den Verfehlungen einiger weniger aus der Kurve, die dem Verein unlängst eine Rekordstrafe von 100.000 Euro eingebracht hatte. "Wir werden alles in unserer Macht stehende tun und uns genau anschauen, wer für uns ist und wer unsere Werte und Vorstellungen nicht teilt. Den Verantwortlichen drohen persönliche Sanktionen sowie die Umlage der Strafe. "Wir werden uns das nicht gefallen lassen und uns wehren", so Schiller. Herthas Finanzchef führte zur Frage eines strategischen Partners aus, dass die Partnerschafft mit KKR, die seit Januar 2014 läuft, bisher für alle Seiten ein großer Erfolg sei. "Ein weiterer Investor muss sowohl inhaltlich als auch wirtschaftlich zu uns passen. In diesem Prozess befinden wir uns, doch wir sind nicht auf einen Abschluss angewiesen."

Bezahlkarten noch bis zum 30. November abgeben

Manager Michael Preetz erklärte auf eine Nachfrage, dass Pressekonferenzen nach dem Spiel nach den neuen Vermarktungsrichtlinien nicht mehr frei gezeigt werden dürften, allerdings vereinsübergreifend daran gearbeitet würde, dies zukünftig wieder möglich zu machen. Mit den Neuzugängen zeigte sich Herthas Sportlicher Leiter sehr zufrieden: "Karim Rekik und Mathew Leckie waren von Beginn an dabei und haben vom 1. Spieltag an bewiesen, dass sie die Mannschaft helfen können. Davie Selke und Valentino Lazaro mussten durch ihre Verletzungen Geduld mitbringen sind inzwischen aber nahe 100 Prozent. Wir freuen uns sehr, dass die Jungs jetzt komplett zur Verfügung stehen."

Nach den Eingangsfragen komplettierten die Präsidiumsmitglieder das Podium und stellten sich fortan den Fragen der anwesenden Mitglieder. Die Bandbreite reichte von den Spieltagssprüchen, über die Auswärtsfahrer zu den UEFA Europa League-Spielen, den Dialog mit den Fans und auch eine mögliche Neustrukturierung der Regionalliga. Einen wichtigen Hinweis gab es noch für die Besitzer der 'justpay'-Bezahlkarten: Diese können noch bis zum 30. November 2017 in der Geschäftsstelle abgegeben werden, um das Guthaben ausgezahlt zu bekommen. Den Abschluss machte eine Frage zum aktuellen Stand des Hertha-Dampfers, der laut der Präsidiumsmitglieder Ingmar Pering und Christian Wolter kurz vor der Schwimmtauglichkeitsüberprüfung steht und danach seinen Weg weiter zurück nach Berlin aufnehmen kann.

(war/City-Press)

Mitglieder, 14.11.2017
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