Bild: herthabsc

Bezirks-Wette: Mit euren Tickets für Friedrichshain-Kreuzberg!

Sichert euch Karten für das Heimspiel gegen den 1. FC Köln (22.02.20, 15:30 Uhr) und unterstützt die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus.

Berlin – Hertha BSC zeigt auf verschiedene Weise die Verbundenheit zu seiner Heimatstadt. Schon in der zweiten Saison widmet die 'Alte Dame' ein Heimspiel einem der zwölf Bezirke Berlins, seit Beginn der laufenden Runde erweitert die 'Bezirks-Wette' diese Partien im Olympiastadion. So gingen die Blau-Weißen im bisherigen Saisonverlauf schon sieben Mal die Ticket-Wette mit den Fans ein, die am jeweiligen Spieltag das bereitgestellte Kontingent an 'Bezirks-Tickets' abrufen mussten. Schafften sie das, stellte der Verein einem sozialen Projekt aus einem zugehörigen Kiez 5.000 Euro zur Verfügung. Das gelang schon drei Mal erfolgreich. Doch auch die Bezirke und Projekte, die das Kontingent nicht erreichten, erfuhren finanzielle Unterstützung des Hauptstadtclubs.

Bezirks-Wette 2020 unter geänderten Rahmenbedingungen

Dieses außergewöhnliche Projekt setzen die Hauptstädter auch in 2020 fort – unter leicht geänderten Bedingungen. So müssen die Anhänger aus dem jeweiligen Bezirk ab sofort keine bestimmte Anzahl an Karten mehr erwerben, um die finanzielle Unterstützung für ein Projekt zu generieren. Stattdessen spendet Hertha BSC pro verkauftem 'Bezirk-Ticket' zehn Euro. Sollten 500 Karten verkauft werden, spendet der Verein einen Betrag von 5.000 Euro an das jeweilige Projekt.

Unterstützung für die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus

Im kommenden Heimspiel gegen den 1. FC Köln (22.02.20, 15:30 Uhr) folgt der 'Bezirks-Spieltag' Friedrichshain-Kreuzberg. Diesmal soll die KIgA, die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, unterstützt werden. Der e.V. bietet im gesamten Bundesgebiet Lösungs- und Schulungsansätze für Themen wie Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus, Nahostkonflikt und Radikalisierungsprävention. Seit 2018 bildet die 'Praxisstelle Bildung Beratung' in Kooperation mit dem Berliner Senat zudem eine zentrale Anlaufstelle für Schulen, bei der Bildungseinrichtungen der Hauptstadt kostenlos vielfältige Unterstützung bekommen können.

Unterstützung gegen Antisemitismus bietet auch die von der KIgA konzipierte Wanderausstellung 'L'Chaim - Auf das Leben - Die Vielfalt jüdischen Lebens in Berlin entdecken'. In dieser werden Juden und Jüdinnen porträtiert, die Berlin heute als ihre Heimat bezeichnen. In Deutsch, Arabisch und Englisch richtet sich diese Ausstellung an Menschen, die kaum oder keine Berührungspunkte mit dem Judentum haben. So soll ein Abbild des heutigen jüdischen Lebens in der Hauptstadt entstehen und vielen Menschen ermöglicht gemacht werden, die Vielfalt jüdischen Lebens in Berlin zu entdecken. Herthanerinnen und Herthaner können dabei mithelfen: Sichert euch 'Bezirks-Tickets' in den Blöcken J und K, unterstützt die Elf von der Spree gegen die Rheinländer im Stadion und helft damit gleichzeitig getreu dem Motto: mit euren Tickets für den Kiez! Die entsprechenden Karten gibt es hier.

Aktiv, divers und vielfältig gestaltet sich jüdisches Leben heute in Berlin. Nach der weitgehenden Zerstörung jüdischen Lebens zwischen 1933 und 1945 ist Berlin heute wieder Heimat für Juden mit verschiedensten Hintergründen und Lebensgeschichten. In der Zusammensetzung der jüdischen Bevölkerung Berlins spiegelt sich die Diversität der Hauptstadt wider: Vom Gemeinderabbiner über den Punk bis hin zu Künstlern aus Israel ist alles vertreten.
Als Wanderausstellung von der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus – KIgA e.V. konzipiert, werden in der Ausstellung „L’Chaim – Auf das Leben – Die Vielfalt jüdischen Lebens in Berlin entdecken“ Juden und Jüdinnen porträtiert, die Berlin heute als ihre Heimat bezeichnen. Die Ausstellung, die sich insbesondere an Menschen richtet, die kaum oder keine Berührungspunkte zum Judentum haben, bietet in drei Sprachen (Deutsch, Arabisch, Englisch) Informationen zu Fragen wie Heimat, Migrationserfahrung, Minderheit, Religion und vielem mehr. Die Ausstellung, die in Berlin bereits mehrfach gezeigt wurde, soll jetzt bundesweit ausgeweitet werden, so dass ein Abbild heutigen jüdischen Lebens für ganz Deutschland entsteht. Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich auch unter www.lchaim.berlin

(kk/HerthaBSC)

Fans, 13.02.2020
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