Bild: herthabsc

Von Friedrich bis Lazaro

Herthaner kannst du überall sein. Auch in Heidelberg. So wie David Schwenke, der seine Heimatstadt aufgrund seines Studiums verließ und den Blau-Weißen nun aus der Ferne die Daumen drückt.

Berlin – Nach dem Schulabschluss studienbedingt die Heimatstadt zu verlassen: Dieses Szenario gehört bei vielen jungen Menschen zum Leben dazu. So auch für David Schwenke. Geboren in Zehlendorf und anschließend in Brandenburg aufgewachsen, zog es den 22-Jährigen 2015 aufgrund seines Informatikstudiums nach Heidelberg. Trotz dieser Entfernung verbindet Schwenke einiges mit seiner Heimatstadt. An oberster Stelle: Hertha BSC. "Hertha ist der Verein, von dem ich seit Kindestagen Fan bin. Da ist man auch nach vielen Jahren noch sehr verbunden", erklärt der Berliner.

Alles begann im März 2006, als der Vater seinen "jungen Bub" zum ersten Mal ins Olympiastadion mitnahm. Gegner war der damalige Tabellenletzte 1. FC Köln. "Er nahm mich mit ins Stadion und wusste, dass es für Köln damals nicht gut lief und Hertha eine solide Saison spielte. Da war er sehr optimistisch, dass er seinem Sohn zum ersten Stadionbesuch einen Sieg bescheren könnte. Doch das ging nach hinten los", erinnert sich Schwenke. Denn die Herthaner verloren diese Premierenpartie ihres neuen Anhängers mit 2:4. Dennoch war dieser Tag der Startschuss einer intensiven Verbindung zum Hauptstadtclub. Spieler wie Arne Friedrich, Marcelinho oder Marko Pantelić haben es dem Informatikstudenten damals angetan. "Das waren meine Vorbilder", sagt Schwenke stolz, der selbst Fußball gespielt hat und die Position des Außenbahnspielers bekleidete.

"Ich tippe auf einen 2:1-Auswärtssieg für unsere Herthaner!"

Doch die Zeiten von Friedrich & Co. sind bei der 'Alten Dame' längst vorbei. Schwenkes neuer Lieblingsspieler? "Valentino Lazaro! Das ist ein harter Arbeiter und ein ehrlicher Typ", begründet er seine Wahl. Die Möglichkeit, Lazaro und die Herthaner live im Stadion zu sehen, hat sich durch den Ortswechsel aber natürlich erschwert. "Früher war ich regelmäßig im Stadion. In Heidelberg verfolge ich die Spiele nun in Kneipen, bei einem Freund vor dem Fernseher oder im Liveticker", erklärt Schwenke und fügt schmunzelnd an: "Wenn man als Student dann mal etwas Geld übrig hat, reicht es auch mal für eine Karte." So wie beispielweise in der laufenden Saison gegen den SV Darmstadt 98 im DFB-Pokal.

Am Sonntag (14.04.19, 13:30 Uhr) wird der 22-Jährige allerdings nicht im Stadion sein. Trotzdem zeigt sich der blau-weiße Fan optimistisch. "Ich habe das Gefühl, dass gegen Hoffenheim etwas gehen kann. Ich tippe auf einen 2:1-Auswärtssieg für unsere Herthaner!", ist sich Schwenke vor dem Duell mit der TSG siegessicher.

Aufgepasst: Dir ist für Hertha auch kein Weg zu weit und du gehst #TheExtraMile? Dann erzähl' uns von der größten, lustigsten oder verrücktesten Geschichte, die du als Herthaner erlebt hast. Als Preis winkt unter anderem eine Fußball-Traumreise mit Trips nach Berlin, London, Madrid und Rom. Alle Informationen zur Teilnahme findest du auf hyundai.de/The-Extra-Mile.

(sj/privat)

Fans, 11.04.2019
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