Bild: herthabsc

Dem Vater sei Dank

Herthaner kannst du überall sein. Auch bei Mönchengladbach. Leon Schwarz hält Hertha BSC in Erkelenz die Treue.

Berlin - Eine der wohl klassischsten Sozialisierungen als Fan eines Clubs ist die Weitergabe der Vereinsliebe vom Vater zum Sohn. So lief es auch bei Leon Schwarz. Der gebürtige Berliner wurde durch seinen Vater, der durch und durch Herthaner ist, selbst zum leidenschaftlichen Anhänger der 'Alten Dame'. "Wir haben die Spiele von Hertha immer zusammen geschaut, und so wurde ich dann vor ungefähr sieben Jahren selbst zum Fan", berichtet der 16-Jährige im Gespräch mit herthabsc.de. Fortan drückten Vater und Sohn dem Berliner Vorzeigeclub regelmäßig gemeinsam die Daumen.

Schöne Erinnerungen an den Schenckendorffplatz

Doch der Beruf des Vaters führte die Familie aus der Hauptstadt tief ins Rheinland, genauer gesagt nach Erkelenz, südwestlich von Mönchengladbach gelegen. Besuche von Heimspielen der Blau-Weißen wurden so komplizierter, doch gelegentliche Stippvisiten in Berlin sind und bleiben für die Familie Schwarz Pflicht. Dabei dürfen dann auch Ausflüge auf das Olympiagelände nicht fehlen. "2017 habe ich bei einem Besuch in Berlin den Rundgang im Olympiastadion mitgemacht, das war schon sehr beeindruckend", erzählt Leon. Anschließend ging es in die Hanns-Braun-Straße, wo den Herthanern beim Training auf dem Schenckendorffplatz zugesehen und anschließend einige Erinnerungsfotos mit den Profis geschossen wurden. "Es war cool, die Spieler mal aus nächster Nähe zu erleben und zu sehen, wie viel Zeit sie sich für die Fans nehmen", zeigte sich der Schüler begeistert von der Erfahrung. "Gerade, wenn man die Spieler nicht regelmäßig bei Heimspielen erleben kann, ist das eine schöne Erfahrung!"

2017 besuchte Leon ein Training. "Es war cool zu sehen, wie viel Zeit die Spieler sich für die Fans nehmen", sagt der Herthaner.

Blau-weißer Rückhalt im Rheinland

Denn ein Heimspiel live in der Arena neben dem Olympiapark zu verfolgen, war Schwarz bislang noch nicht vergönnt. "Das ist aber definitiv für die Zukunft geplant", schmunzelt der Exil-Herthaner. Und wer dem Berliner Sport-Club einmal verfallen ist, findet dann eben andere Wege, seinen Verein zu verfolgen. "Ich versuche, Hertha möglichst oft im Stadion zu unterstützen", berichtet Leon. "Im Januar war ich zum Beispiel in Düsseldorf beim Telekom Cup. Auch wenn es sportlich nicht so gut lief, ist es einfach immer wieder schön, die Mannschaft im Stadion erleben zu können!" Dass sich angesichts der räumlichen Nähe auch die Auswärtspartien in Mönchengladbach dafür anbieten, liegt auf der Hand. Im Borussia-Park unterstützt der 16-Jährige seinen Herzensclub regelmäßig. "Leider kann ich in diesem Jahr aber nicht dabei sein", erzählt Leon. "Ich hoffe, es klappt nächstes Jahr dann wieder!" Dass die Herthaner auch in der kommenden Spielzeit nach Mönchengladbach reisen werden, dürfte als einigermaßen sicher gelten. Ganz sicher ist aber in jedem Fall, dass Leon und seine Familie Hertha BSC die Treue halten werden!

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(kk/privat)

Fans, 09.02.2019
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