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Kurvenwissen: Fakten zum Spiel beim VfL Wolfsburg

Wieder auswärts: Am Samstag (15.09.18) gastiert Hertha BSC beim VfL aus Wolfsburg. Fakten und Informationen rund um die Partie am 3. Spieltag präsentiert die S-Bahn Berlin.

Berlin – In einer Statistik kann Rune Jarstein momentan kein anderer Bundesliga-Torwart etwas vormachen: bei den Gegentoren. Nach zwei Spieltagen hat der Norweger im Dienste von Hertha BSC noch keinen einzigen Treffer hinnehmen müssen – das gelang nicht einmal Manuel Neuer. Auch Koen Casteels, Stammtorwart des kommenden Gegners VfL Wolfsburg (15.09.18, 15:30 Uhr), musste in seiner einzigen Bundesliga-Begegnung der laufenden Saison einmal hinter sich greifen. Im bislang letzten Duell hielten beide Keeper ihren Kasten sauber – bei einem Blick auf die Kräftemessen davor eher eine Ausnahme: Gerade die vergangenen Spiele in Wolfsburg endeten sehr torreich. 2017 stand es nach 90 Minuten 3:3, 2016 entführten die Hauptstädter beim 3:2-Sieg drei Zähler. Viele wichtige und hilfreiche Informationen hat herthabsc.de zusammengefasst.

Statistik: 1997 stiegen Hertha BSC und der VfL Wolfsburg gemeinsam in die Bundesliga auf. Seitdem gab es im deutschen Oberhaus – auch wegen der Abstiege der Blau-Weißen – 38 Aufeinandertreffen. Die Berliner setzten sich 16 Mal durch, zehn Partien endeten unentschieden und zwölf Mal punkteten die 'Wölfe' dreifach. Im Schnitt fielen 2,76 Tore pro Spiel, die Herthaner netzten 55, der VfL 50 Mal. Wie 'Katze' Jarstein hat auch Niklas Stark ein klares Ziel in der 'Autostadt': "Wir wollen die Null halten, dann haben wir zumindest einen Punkt sicher. Am liebsten würden wir natürlich drei mitnehmen, aber Wolfsburg ist gut gestartet und wird sehr motiviert sein", sagt der Defensivspieler. Positiv: Hertha BSC ist seit fünf Partien gegen Wolfsburg unbesiegt!

Bemerkenswert: Häufiger gegen den jeweils anderen Club spielten auf beiden Seiten niemand als Pál Dárdai (16 Mal) und Marcel Schäfer (zwölf Mal), der nach dem Ende seiner Karriere das Amt als Sportdirektor bei den Niedersachsen übernahm. Eine weitere Randnotiz: Der Hauptstadtclub ist erst das zweite Mal in 36 Bundesliga-Spielzeiten mit zwei Siegen in die Saison gestartet. Das bislang letzte Mal gelang das den Blau-Weißen 2016. Damals waren es sogar drei Begegnungen in Folge (Freiburg, Ingolstadt und Schalke).

Personal: Die Verletztenliste beim Hauptstadtclub ist nach wie vor lang. Zu Vladimir Darida, Mathew Leckie, Peter Pekarik und Sidney Friede haben sich auch Karim Rekik und Maximilian Mittelstädt gesellt. Dafür kehrt im Vergleich zum Auswärtssieg auf Schalke Marvin Plattenhardt zurück. Auch Davie Selke könnte das erste Mal in der laufenden Saison dabei sein. "Er hinterlässt einen guten Eindruck. Wir warten das Abschlusstraining ab, dann entscheiden wir, ob wir ihn mitnehmen", sagte Pál Dárdai auf der Pressekonferenz vor dem Duell. Ein kleines Fragezeichen steht hinter Jordan Torunarigha, auch bei dem Abwehrspieler wird die Einheit am Freitag ausschlaggebend sein. So oder so: Pál Dárdai hat vollstes Vertrauen in seine Elf: "Der Konkurrenzkampf ist fördernd, die Qualität im Training höher als im Vorjahr, deswegen verfalle ich innerlich nicht in Hektik."

Schiedsrichter: Das Spiel leiten wird Christian Dingert. Der Diplom-Verwaltungswirt pfeift seit 2010 in der Belletage des deutschen Fußballs und kam dort bislang 108 Mal zum Einsatz, genauso oft wie in der 2. Bundesliga. Seit 2013 ist der 38-Jährige auch FIFA-Schiedsrichter. Als Unparteiischer fungierte Dingert bei elf Pflichtspielen mit Beteiligung der Blau-Weißen. Die Bilanz aus Sicht der Berliner fällt mit sieben Siegen, einem Remis und drei Niederlagen positiv aus. Die Elf von Pál Dárdai pfiff der Rheinland-Pfälzer letztmals Anfang des Jahres beim 1:1 gegen Borussia Dortmund. Tobias Christ und Timo Gerach assistieren in Niedersachsen als Linienrichter, Vierter Offizieller ist Stefan Lupp. Die Partie als Videoschiedsrichter überwachen wird Robert Hartmann.

Wetter: Es ist Mitte September – und so langsam macht sich der Herbst breit. Am Samstag liegen die Temperaturen allerdings noch bei angenehmen 20 Grad, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei null Prozent. Dabei weht ein schwacher Wind (15 km/h) aus Westsüdwest.

Tickets: Die Elf von der Spree darf sich auf knapp 2.200 Fans freuen, die ihr Team mit nach Niedersachsen begleiten. Auch für Kurzentschlossene gibt es noch Möglichkeiten, live vor Ort zu sein. Am Spieltag öffnet eine Gästekasse, allerdings gibt es nur noch Sitzplätze.

(fw/City-Press)

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Fans, 14.09.2018
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