Bild: herthabsc

Historisch-bewegendes Wochenende

Ein Gruppe von Hertha-Fans besuchte am Wochenende die Gedenkstätte in Dachau.

Berlin - Am vergangenen Samstag (28.11.15) machten sich zwölf jugendliche Hertha-Fans, das Fanprojekt Berlin und die Fanbetreuung von Hertha BSC auf den Weg nach München. Mit zwei Kleinbussen ging es zunächst direkt zum Spiel in die Allianz Arena. Lautstark unterstützten die mitgereisten Fans während der Partie ihre Mannschaft.

Nach dem Spiel checkte die blau-weiße Reisegruppe in der Jugendherberge ein und startete das Abendprogramm mit einem Spaziergang und einem gemeinsamen Abendessen im traditionellen bayrischen Gasthof.

Am nächsten Morgen stand der zentrale Programmpunkt des Wochenendes an: ein Besuch der Gedenkstätte Dachau. Andrea Weingärtner, die sich bei "1860 Fans gegen Rechts" engagiert, leitete die Gruppe durch das Konzentrationlager. Die eindringlichen Geschichten und Erzählungen bewegten die Teilnehmer sehr.

Die Leiterin redete über Persönlichkeiten wie Julius Hirsch, Kurt Landauer um der nach Auschwitz deportierten und dort ermordeten Hertha-Mannschaftsarzt Dr. Hermann Horwitz. Auch thematisierte sie die allgemeine Rolle des Fußballs zu Zeiten des Nazi-Regimes.

Die Gedenkstättenfahrt fand im Rahmen des Projekts "Aus der eigenen Geschichte lernen" statt. Sie war nicht die erste und nicht die letzte Aktion des Projekts. Bereits Anfang Oktober konnten Hertha-Fans eine historische Stadionführung erleben und sich im Zeitzeugengespräch mit einer Teilnehmerin und einem Besucher der Olympischen Spiele 1936 austauschen.
Im Laufe der Saison wird es noch weitere Aktionen geben. Im Frühjahr gibt es eine Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz, weitere Themen- und Aktionstage folgen.

(Fanbetreuung/HerthaBSC)

Fans, 05.11.2018
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