Bild: Citypress

Angeregter Austausch unter Herthanern

Bei der Veranstaltung 'Hertha im Dialog' hatten die Mitglieder die Möglichkeit, Geschäftsführung und Präsidium Fragen rund um den Hauptstadtclub zu stellen.

Berlin – Knapp 150 Vereinsmitglieder waren am Montagabend (19.11.18) auf dem Olympiagelände erschienen. Wie schon in den vergangenen Jahren fand dort, im Bistro 'Greens', eine Woche vor der ordentlichen Mitgliederversammlung (26.11.18, 19 Uhr) 'Hertha im Dialog' statt. Im Rahmen dieser Gesprächsrunde hatten die anwesenden Fans wieder die Möglichkeit, über die Belange des Hauptstadtclubs mit Präsident Werner Gegenbauer und den Geschäftsführern Michael Preetz und Ingo Schiller zu sprechen. "Schön, dass wir uns hier alle miteinander treffen. Wir sind insgesamt auf einem guten Weg", eröffnete Gegenbauer den Abend.

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Rubrik 19.11.2018
Hertha im Dialog im November 2018

Das Spektrum an Fragen war dabei breit gefächert – in der knapp einstündigen Diskussion ging es unter anderem um die aktuelle sportliche Situation. "Wir hatten einen ausgezeichneten Saisonstart, insbesondere im Olympiastadion haben wir fantastische Momente erlebt. Es stimmt aber, dass wir zuletzt geschwächelt haben. Gerade die jüngste Niederlage in Düsseldorf schmerzt noch. Aber am Wochenende wollen wir die Durststrecke gegen Hoffenheim beenden", sagte Michael Preetz. Ingo Schiller sprach über den Rückkauf der Anteile am Hauptstadtclub sowie strategische Partnerschaften. "Nach fast fünf Jahren kann ich sagen, dass die Partnerschaft mit KKR richtig war – sowohl die Zeit als auch der Partner. Es ist ein positives Zeichen für die finanzielle Entwicklung von Hertha BSC, dass wir unsere Anteile zurückkaufen konnten. Die Chancen, einen strategischen Partner zu gewinnen, sind besser geworden, auch der Wert von Hertha BSC ist gestiegen."

Teichert über die "Hertha-Arena"


In einem weiteren Teil der Veranstaltung informierte Klaus Teichert die Zuhörer über den aktuellen Stand zum Thema Neubau eines Stadions auf dem Olympiagelände bzw. eines Umbaus des Olympiastadions. "Wir sind weiterhin in Gesprächen mit dem Berliner Senat, die Planungen sind im Prozess. Die Struktur und ein Finanzierungsmodell stehen bereits, ebenso haben wir eine Lärm- und eine Artenschutzuntersuchung schon vorgenommen. Außerdem sind wir in Gesprächen mit der Wohnungsbaugenossenschaft und mit dem Bezirk, um eine Lösung für die Anwohner in der Sportforumstraße zu finden. Das soll noch in 2018 passieren", sagte der Geschäftsführer der Hertha BSC Stadion GmbH und ergänzte. "Den Erbbaurechtsvertrag für das Gelände wollen wir im ersten Quartal 2019 unterzeichnen. Anfang 2020 wollen wir einen Wettbewerb für Architekten ausschreiben. Baubeginn soll im Idealfall im ersten Quartal 2022 sein. Am 25. Juli 2025 wollen wir unsere neue Arena dann eröffnen."

Teichert präsentierte weitere interessante Zahlen, sollte es tatsächlich wie von den Blau-Weißen angestrebt zum Neubau auf dem Olympiageländer kommen: Von der ersten Tribünenreihe hinter den Toren bzw. an den Seitenlinien könnte der Abstand zum Spielfeld ab 2025 künftig zehn bzw. acht statt 40 und 36 Metern betragen - getreu dem Motto „Steil, nah und laut!". Das Fassungsvermögen bei Bundesliga-Partien könnte 55.137 Plätze betragen. Die Anhänger der Berliner sollen bei den Planungen rund um das neue Stadion eingebunden werden. "Wir wollen unsere Fans in den Arbeitsgruppen mit einbeziehen, zum Beispiel wenn es um die Gestaltung der Ostkurve, die Farbwahl der Sitze oder das Stadionumfeld geht", so der Geschäftsführer.

(fw/City-Press)

Fans, 21.11.2018
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