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Intensiver Austausch

Am Montagabend (04.11.19) fand im Bistro 'Greens' auf dem Olympiagelände die Veranstaltung 'Hertha im Dialog' statt – traditionell eine Woche vor der Mitgliederversammlung.

Berlin – Ein fester Termin für blau-weiße Vereinsmitglieder: Am Montagabend (04.11.19) fand im Bistro 'Greens' auf dem Olympiagelände die traditionelle Veranstaltung 'Hertha im Dialog' statt – wie gewohnt eine Woche vor der anstehenden ordentlichen Mitgliederversammlung am Sonntag (10.11.19, 10:00 Uhr) in der Messe Berlin. Im Rahmen dieser anderthalbstündigen Gesprächsrunde, die Ex-Profi Axel Kruse moderierte, hatten die rund 150 anwesenden Mitglieder die Möglichkeit, sich mit Präsident Werner Gegenbauer und den Geschäftsführern Michael Preetz und Ingo Schiller über die Belange des Hauptstadtclubs auszutauschen.

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Rubrik 04.11.2019
Hertha im Dialog November 2019

Nach der Eröffnung durch Moderator Kruse und den Begrüßungsworten von Gegenbauer ("Ich begrüße Sie ganz herzlich und freue mich, dass Sie da sind. Wir sind alle immer noch nicht unbeeindruckt von den Geschehnissen vom Samstag. So etwas überlagert eine solche Veranstaltung.") beantworteten sowohl der Präsident als auch die beiden Geschäftsführer die im Vorfeld eingereichten Fragen, die Kruse zu Beginn der Veranstaltung vorlas. Dabei drehte sich einiges um den Stadionneubau, den Dialog mit der Fanszene, den Investorendeal mit der Tennor Holding B.V. und um die sportliche Situation. "Der Dialog mit der aktiven Fanszene ist der einzig richtige Weg. Nach dem Samstag gibt es auch keinen Grund diesen Dialog nicht fortzusetzen", untermauerte der Präsident. "Die ersten Momente der Zusammenarbeit waren reibungslos", bezog sich Geschäftsführer Finanzen, Ingo Schiller, auf die ersten Monate der Zusammenarbeit mit Investor Lars Windhorst. "Wir müssen festhalten, dass wir eine schlechte Leistung gezeigt haben, und uns hinterfragen, warum wir an diesem Tag überhaupt nichts von unserem Potenzial abgerufen haben. Das war viel, viel zu wenig", kommentierte Geschäftsführer Sport, Michael Preetz, das verlorene Stadtderby gegen den 1. FC Union.

Im Anschluss an diese ersten Fragen betrat Klaus Teichert das Podium und referierte über den aktuellen Stand zum Thema Stadion. "Es gibt keinen Wettbewerb, wer als letztes unterschreibt. Sondern dass wir möglichst schnell diese erforderlichen 11.000 Stimmen erreichen", leitete Teichert seinen Vortrag ein und bezog sich dabei auf die Stadion-Petition des Vereinsmitglieds Pascal Grimm. "Wir haben dem Senat drei Fragen gestellt, bis Oktober bekamen wir darauf keine Antwort. Doch seitdem hat sich etwas getan. So haben wir in den kommenden Tagen zwei Termine – einmal mit der Tegel Projekt GmbH und einmal mit allen Fachplanern", erläuterte der Geschäftsführer der 'Hertha BSC Stadion GmbH' den derzeitigen Stand zum Standort Tegel. Zum Abschluss unterstrich Teichert allerdings den Wunsch eines neuen Stadions im Olympiapark und erwähnte in diesem Zuge das Maifeld, merkte jedoch an: "Dieses steht unter Denkmalschutz." Anschließend versammelte sich das gesamte Präsidium auf dem Podium und stand bei den Fragen der Fans Rede und Antwort. Hierbei nahmen die Themen Stadionneubau, das vergangene Berliner Stadtderby, die Sicherheit in Stadien und das Hertha Gründungsschiff eine Rolle ein. Als nach 90 Minuten alle Fragen beantwortet waren, schloss der Präsident die Gesprächsrunde - ein intensiver und offener blau-weißer Austausch ging somit zu Ende.

(sj/City-Press)

Fans, 05.11.2019
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