Bild: herthabsc

Herthaner helfen: Support für die integrative Suchtberatung

Mit einem Adventskalender der besonderen Art möchte Hertha BSC in der Vorweihnachtszeit Menschen in schwierigen Situationen zur Seite stehen. Daher erfüllen wir in der Zeit vom 1. bis zum 24. Dezember gemeinsam mit unseren Fans und Partnern Herzenswünsche. Dennis Jastrzembski überreichte der integrative Suchtberatung in Mitte Spenden. Türchen 17.

Berlin - Einen Kaffee bei einem netten Gespräch trinken, eine warme Mahlzeit essen, Wäsche waschen, duschen gehen - was für viele so alltäglich klingt, es es für so einige doch nicht. Das Café-Streetwork-Projekt in der Großen Hamburger Straße bietet Suchtkranken und ihren Angehörigen all das. In dem integraktiven Suchtzentrum der Caritas finden (ehemals) Süchtige, die teilweise auch wohnungslos sind, eine Anlaufstelle im Herzen Berlins. Neben Gesprächen und den niedrigschwelligen Angeboten finden sie hier auch die Vermittlung an die Suchtberatung im Hinterhaus, Motivationsarbeit und gemeinsame Freizeitunternehmungen.

Etwa 30 bis 40 Menschen schauen täglich in dem Café vorbei, manche von ihnen jeden Tag. "Wir sind schon seit 1997 an diesem Standort, viele kennen uns hier und kommen immer wieder", so die Projektkoordinatorin Alexandera Burghardt, die bereits seit Beginn bei diesem Projekt mitarbeitet. Um dies leisten zu können, braucht das Projekt Unterstützung - Hertha BSC gibt sie.

Im Rahmen der Aktion "Herthaner helfen" stattete das blau-weiße Weihnachts-Team zusammen mit Hertha-Profi Dennis Jastrzembski dem Projekt einen Besuch ab. Neben Essens- und Getränkespenden überreichte Jastrzembski auch Hygieneartikel sowie Waschmittel. Für besondere Freude sorgten die Tickets für das Heimspiel im Februar gegen den VFL Wolfsburg. "Wir freuen uns sehr über die Unterstützung von Hertha - genau so etwas benötigen wir", sagte Burghardt. "Die Einladung ins Stadion ist super, wir werden alle zusammen hinfahren - das wird eine tolle und für viele eine neue Erfahrung", so Burghardt weiter. Eine neue Erfahrung machte auch Dennis Jastrzembski mit dem Besuch des Projekts. "Es war sehr interessant, einen Einblick in eine ganz andere Welt zu bekommen und mit den Menschen zu sprechen und sie kennenzulernen", so der 18-Jährige, der mit dem einen oder anderen Besucher fachsimpelte. "Es ist schön, dass wir den Menschen hier ein bisschen weiterhelfen und eine Freude bereiten konnten", so der Youngster.

Fans, 08.02.2019
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