Bild: herthabsc

Herthaner helfen: Geschenke für die Erstaufnahmeeinrichtung an der Urania

Mit einem Adventskalender der besonderen Art möchte Hertha BSC in der Vorweihnachtszeit Menschen in schwierigen Situationen zur Seite stehen. Daher erfüllen wir in der Zeit vom 1. bis zum 24. Dezember gemeinsam mit unseren Fans und Partnern Herzenswünsche. In die Erstaufnahmeeinrichtung an der Urania brachte Dariusz Wosz im Namen von Hertha BSC Geschenke für die Geflüchteten. Türchen 20.

​Berlin - 130 Geflüchtete finden aktuell Unterschlupf in der Erstaufnahmeeinrichtung an der Urania. Im ehemaligen Hotel in Schöneberg kommen vor allem besonders Schutzbedürftige unter, wie etwa Rollstuhlfahrer, psychisch Kranke oder Menschen mit Krebs im Endstadium.

Um den Geflüchteten in der Vorweihnachtszeit eine kleine Freude zu bereiten, stattete das Weihnachts-Team von Hertha BSC zusammen mit Ex-Profi Dariusz Wosz der Unterkunft einen Besuch ab. Im Gepäck hatten sie Geschenke wie etwa zahlreiche Spiele für die Jüngsten, Tickets für das anstehende Heimspiel und Süßigkeiten. "Im Namen der Einrichtung bedanke ich mich herzlich für die schönen Geschenke. So setzen wir unsere lang bestehende Partnerschaft erfolgreich fort", freute sich Thomas Vietz, der stellvertretende Einrichtungsleiter über die Präsente und den Besuch der Herthaner. Mit dem Träger der Einrichtung, der Albatros gGmbH, arbeitet Hertha BSC schon seit Jahren zusammen, so gibt es etwa regelmäßig Einladungen zu den Heimspielen, auch im vergangenen Jahr besuchte Hertha BSC im Rahmen der Weihnachtsaktion eine Unterkunft des Trägers.

Seit 2015 dient das alte Hotel in Schöneberg nun als Erstaufnahmeeinrichtung. Zu Beginn waren es vor allem viele Familien mit Kindern, die hier unterkamen. Neben den Familien, für die in der Einrichtung auch eine Kinderbetreuung angeboten wird, sind es nun insbesondere die Schutzbedürftigen, die hier wohnen. "Wir können hier eine Versorgung leisten, die anderswo nicht möglich ist. Durch die Fahrstühle ist die Unterkunft behindertengerecht und wir haben hier direkt eine psychologische Betreuung", erklärt Vietz.

Teil des Teams an der Urania ist auch Mamadou Sène. 1998 kam der heute 52-Jährige selbst als Geflüchteter aus dem Senegal nach Deutschland - heute hilft er Geflüchteten und arbeitet als "Kulturlotse". Eigentlich ist er von Beruf Künstler und Filmemacher, im Rahmen eines Projektes in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter steht er jetzt den Geflüchteten zur Seite. Für diesen Job erhielt er nun stellvertretend für das "Kulturlotsen"-Team den "ZUM GLÜCK BERLINER"-Award von Lotto Berlin. Dariusz Wosz war der Besuch in der Einrichtung und die Auszeichnung des "Kulturlotsen"-Projektes ein großes Anliegen. "Ich finde es super, dass Hertha diese Aktionen macht und wollte dies auf jeden Fall unterstützen", so der Mittelfeldspieler, der mittlerweile für die Traditionsmannschaft des Hauptstadtclubs aufläuft. "Schön, zu sehen, dass es Menschen gibt, die diese wichtige Arbeit leisten und einen kleinen Einblick in diese zu bekommen", sagte Wosz nach einer Führung durch das ehemalige Hotel.

Fans, 09.02.2019
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