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Kurvenwissen: Fakten zu #BSCKOE

Zum 58. Mal treffen Hertha BSC und der 1. FC Köln am Samstag (22.02.20, 15:30 Uhr) in der Bundesliga aufeinander. Informationen und Wissenswertes zum Spiel.

Berlin – Einem umkämpften Sieg gegen Paderborn ließen die Herthaner Siege in Köln, gegen Düsseldorf und ein Remis in Bremen folgen. Mit insgesamt zehn Punkten aus vier Begegnungen – und dem zwischenzeitlichen Pokalsieg gegen Dresden – hatten die Blau-Weißen unter Ante Covic ihre beste Phase in der Hinrunde. Inzwischen sind die Monate ins Land gezogen, hauptverantwortlich sitzt auf der Trainerbank der 'Alten Dame' nunmehr Alexander Nouri. Unter seiner Leitung gelang am vergangenen Spieltag der wichtige Erfolg in Ostwestfalen. Gegen eine ähnliche Punktausbeute aus den kommenden Partien hätte der Nach-Nachfolger von Covic sicher ebenso wenig einzuwenden wie seine Mannschaft. Und die hat es schließlich selbst in der Hand. "Wir wollen mehr Fußballspielen, mehr Ballbesitz haben, aber am Ende ist es eigentlich nur wichtig, drei Punkte zu holen, damit wir uns weiter Luft verschaffen", sagt Per Skjelbred – den Fokus selbstverständlich fest auf das Samstagsspiel gegen den 1. FC Köln (22.02.20, 15:30 Uhr) gerichtet. Nützliche Statistiken, wissenswerte Informationen und weitere Fakten stehen im Kurvenwissen.

Statistik: Hertha BSC gewann sechs der vergangenen sieben Bundesliga-Duelle gegen den FC Köln, die einzige Niederlage kassierten die Hauptstädter im März 2017 im Rheinland (2:4). Vor allem zu Hause lief es in der jüngeren Vergangenheit rund für die Berliner, die bei drei Unentschieden zehn der zurückliegenden 15 Begegnungen im Olympiastadion für sich entschieden. Von den bis dato letzten 21 Pflichtspielen behielt die 'Alte Dame' sogar in 14 die Oberhand und verlor bei zwei Remis nur 5. Nach 57 Bundesliga-Duellen spricht die Bilanz allerdings immer noch knapp für die 'Geißböcke' mit 24 Erfolgen, zehn Remis und 23 Pleiten.  

Bemerkenswert: Rune Jarstein darf sich durchaus Hoffnungen machen, das sechste Mal die 'Weiße Weste' zu bewahren, denn in sieben der vergangenen zwölf Ligaspielen kassierte der Hauptstadtclub kein Gegentor. So wie im Hinspiel, als Javairo Dilrosun, Vedad Ibisevic (2) und Dedryck Boyata beim klaren 4:0-Sieg trafen. Es ist bislang der höchste Saisonsieg der 'Alten Dame'. Ibisevic liegen die Rheinländer ohnehin: In 15 Bundesliga-Partien schoss er zwölf Tore – mehr als gegen jeden anderen Verein. Mit der Fahne auf der Brust sind es sogar neun Treffer in sieben Duellen – davon der bereits erwähnte Doppelpack sowie im ersten Auftritt im blau-weißen Dress. "Köln ist für mich ein guter Gegner", sagt er mit einem Augenzwinkern, um dann die Bedeutung der Partie zu betonen: "Köln hat sich gefangen und ist eine unangenehme Mannschaft, die zuletzt richtig aufgeholt hat. Wir wollen ihren Lauf stoppen!"

Personal: Im Vergleich zur Vorwoche kehrt Marius Wolf nach abgesessener Sperre wieder ins Aufgebot zurück. Niklas Stark und Per Skjelbred, die Coach Nouri in Paderborn auswechseln musste, sind Mitte der Woche wieder vollumfänglich ins Teamtraining eingestiegen. Somit kann der Trainer personell aus dem Vollen schöpfen.

Schiedsrichter: Daniel Schlager aus Niederbühl wird die Partie leiten. Dem 30-Jährigen assistieren Benedikt Kempkes und Markus Schüller an den Seitenlinien, Sascha Thielert ist Vierter Offizieller. Als VAR fungieren Günter Perl und Michael Emmer. Schiedsrichter Schlager pfeift am Samstag seine 16. Partie im Oberhaus und kam zudem bereits 31 Mal in der 2. Bundesliga zum Einsatz. Drei Mal leitete der Bankkaufmann dabei Spiele mit Beteiligung der Blau-Weißen, alle in der vergangenen Spielzeit. Dabei blieben die Berliner ungeschlagen - zwei Siege und eine Punkteteilung stehen bislang zu Buche.

(fw/City-Press)

Fans, 20.02.2020
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