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Kurvenwissen: Fakten zum Spiel gegen Leipzig

Am 11. Spieltag empfangen die Herthaner RasenBallsport Leipzig im Olympiastadion. Fakten und Wissenswertes zum Spiel am Samstag (09.11.19).

Berlin – Statistiken lügen bekanntlich nicht, sind aber ebenso wie Serien auch dazu da, widerlegt beziehungsweise gebrochen zu werden. Das ist auch das Ziel der Herthaner für das Heimspiel gegen RasenBallsport Leipzig am Samstag (09.11.19, 15:30 Uhr). Gegen den formstarken DFB-Pokalfinalisten gelang in drei Heimspielen bisher noch kein Punktgewinn – das soll sich am Wochenende ändern. "Wir wissen, dass Leipzig gut drauf ist, sie haben zuletzt einige starke Ergebnisse erzielt", zollt Niklas Stark dem Kontrahenten Respekt. Bange machen gilt für Herthas Nummer 5 aber nicht. "Wir haben ein Heimspiel und haben den Gegner in der Vergangenheit schon einmal ärgern können. Warum soll uns das nicht wieder gelingen?" Interessante Fakten und wissenswerte Statistiken rund um das fünfte Heimspiel der laufenden Saison hat herthabsc.de im Kurvenwissen zusammengetragen.

Statistik: Ein Blick in die Historie der Begegnung taugt für alle Herthanerinnen und Herthaner diesmal nur bedingt als Mutmacher. In sechs Duellen mit den Rot-Weißen aus der Messestadt stehen einem blau-weißen Auswärtscoup im Dezember 2017 fünf Niederlagen gegenüber. Im Olympiastadion gewannen die Leipziger bislang alle drei Duelle. "Bis Weihnachten haben wir noch wichtige, aber wirklich schwierige Spiele vor uns", sagt Routinier Salomon Kalou, der bei allen bisherigen Vergleichen mit den Sachsen auf dem Rasen stand. "Es geht jetzt darum, dass wir unser Selbstvertrauen schnell wiederfinden und punkten – im Idealfall schon gegen Leipzig!"

Bemerkenswertes: Es gibt aber auch einige Zahlen, die Anhängern des Hauptstadtclubs Mut machen dürfen. Gegen starke Gegner ist eine konsequente Zweikampfführung bekanntermaßen das A und O. Mit 53 Prozent gewonnenen Duellen ist Hertha BSC nach wie vor das zweikampfstärkste Team der Bundesliga – an diese Tugend soll angeknüpft werden. "Leipzig hat die vergangenen beiden Liga-Spiele überragend gespielt", weiß Eduard Löwen. "Wir dürfen uns nicht verstecken und müssen jeden Zweikampf annehmen", betont der Mittelfeldspieler daher. Abgesehen von der eigenen Zweikampfstärke erspielten sich die Berliner bereits 15 Großchancen – nur Tabellenführer Gladbach und die vier deutschen Champions-League-Starter, darunter auch die 'Roten Bullen', weisen mehr auf. Ein weiterer Pluspunkt der Hauptstädter: Von der Bank kommen regelmäßig Profis ins Spiel, die den Partien noch eine Wende geben können. Die vier Jokertore der 'Alten Dame' sind Ligaspitze. Apropos Wende: In der Schlussphase scheint der kommende Kontrahent bei einem entsprechenden Ergebnis verwundbar zu sein. Bereits dreimal klingelte es ab der 89. Minute im Kasten der Leipziger, kein Team kassierte in den Schlussmomenten einer Bundesliga-Partie mehr Tore.

Personal: Ante Covic muss im Spiel gegen die Gäste aus Sachsen auf Arne Maier und Sidney Friede verzichten, die in dieser Woche aber zumindest schon wieder individuell auf dem Platz arbeiten konnten. Ansonsten hat der Übungsleiter gegen RasenBallsport alle Profis an Bord: Per Skjelbred ist wieder rechtzeitig fit für das Spiel gegen die Leipziger und auch Vladimir Darida darf nach seiner abgesessenen Sperre wieder ins Geschehen eingreifen.

Schiedsrichter: Sören Storks aus Velen wird die Partie gegen die Messestädter leiten. Dem 32-Jährigen assistieren Thorben Siewer und Norbert Grudzinski. Marcus Unger ist Vierter Offizieller, als Videoassistenten fungieren Benjamin Cortus und Michael Emmer. Die Partie zwischen der 'Alten Dame' und RasenBallsport wird die 22. Bundesliga-Partie sein, die der gelernte Zimmerermeister pfeift. Bei sechs davon war der Hauptstadtclub involviert, die sportliche Bilanz ist dabei leicht negativ. Zwei Siegen stehen drei Niederlagen gegenüber, ein sportliches Kräftemessen endete Unentschieden.

(kk/City-Press)

Fans, 07.11.2019
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