Bild: herthabsc

Seminarwoche: Politische Bildung

Im Rahmen einer Seminarwoche lud das Hertha BSC-Lernzentrum unter dem Motto 'politische Bildung' Schüler ein.

Berlin - Welcher junge Mensch mit Fußballaffinität wollte nicht schon mal das eigene Klassenzimmer mit dem Olympiastadion tauschen? Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Hertha BSC-Fanbetreuung, der Bundesliga-Stiftung und der Aktion Mensch verbrachte eine Schulklasse eine Seminarwoche bei Hertha BSC. Das Fanprojekt der Sportjugend Berlin lud die Schüler ein, im Lern- und Erlebnisort im Olympiapark ein soziales und kulturelles Bildungsprogramm zu erleben. Das Drumherum drehte sich, natürlich, um Fußball und den Hauptstadtclub. Unter dem Motto 'politische Bildungsarbeit' sollte eine Basis für Lernmotivation gelegt werden. Die viertägige Bildungsmaßnahme verschaffte den Schülern einen Blick hinter die Kulissen von Hertha BSC und dem Olympiastadion – eine Möglichkeit, die sich normalerweise nicht alle Tage ergibt. Auf dem Programm standen eine Besichtigung der Geschäftsstelle, eine Führung durch das Olympiastadion und auch der Besuch der Hertha-Profis während des Trainings.

Am Dienstag (21.02.17) erlebten die Jugendlichen nach der Stadionführung ein Zusammenfinden in der Ehrenhalle. Zusätzlich waren Vertreter des "Lernort-Stadion"-Gremiums anwesend, die projektbezogene Arbeit für den Dachverband des Lernzentrums leisten. Im Zuge der Seminarwoche bekamen die Beiratsmitglieder die Gelegenheit, sich das Lernzentrum und das Stadion anzuschauen. Hertha BSC-Geschäftsführer Ingo Schiller begrüßte die Jugendlichen und Beiratsmitglieder als Gastgeber und wandte sich in einer persönlichen Ansprache an alle Anwesenden.

Anschließend standen Austausch und Interaktion zwischen Schülern und Beiratsmitgliedern im Fokus. Beim 'Speeddating' sollten sich beide Gruppen jeweils in einer Reihe nebeneinander aufstellen, sodass jeder Schüler ein Beiratsmitglied vor sich hatte. Im Kurzgespräch thematisierten die Gesprächspartner Fragen wie "Was können junge Menschen von älteren Menschen lernen?" oder "Was würdest du tun, wenn du für einen Tag Bundeskanzler wärst?". Nach einigen Minuten ertönte eine Trillerpfeife – die Gesprächspartner rückten weiter und neue Konstellationen ergaben sich.

Im weiteren Verlauf der Seminarwoche besuchten die Schüler ein Selbstbehauptungstraining in einer Berliner Kampfschule. Zentrales Thema war der Umgang mit Konfliktsituationen. Neben deeskalierender Kommunikation ging es auch um Selbstbehauptung und Selbstverteidigung im Allgemeinen. Zum Ende der Seminarwoche gab es eine Auswertungsrunde, in der die Schüler mit konstruktivem Feedback ihre Erlebnisse und Erfahrungen bewerteten.

(jd/jd)

Fans, 10.02.2020
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