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#hahohe #herthabsc

Was das Internet in der vergangenen Woche über Hertha BSC zu sagen hatte - ein kleiner Rückblick.

Berlin - "Digital ist besser!" Das wussten Tocotronic schon Mitte der Neunziger. Wer sich über den Fußball, über die Bundesliga, über Hertha BSC informieren will, muss das traute Heim heutzutage nicht mal mehr verlassen. Die Akteure der 'sozialen Medien' lassen keinen Einblick aus. Irgendwer postet immer. Und wir sammeln das dann.

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Ich wollte mich zu den Ereignissen nicht aus der Emotion heraus äußern, aber jetzt möchte ich das gerne nachholen. Ich bin in Deutschland geboren, ich bin hier aufgewachsen, habe hier mein Abitur gemacht, spreche Deutsch wie alle anderen, deshalb kann ich diese Äußerungen, wie sie von einigen Idioten während des Spiels gemacht wurden, in keinster Weise verstehen. Viele können nicht nachvollziehen, was das bedeutet und was sie damit bei den Menschen anrichten. Ich bin froh, dass ich das Glück habe, so einen Rückhalt durch meine Familie meine Mitspieler und den Verein zu haben! Das haben vielleicht nicht alle in einer solchen Situation. Ich bin in Chemnitz geboren, habe das alles schon in der Jugendzeit durchlebt. Meine Eltern wurden beleidigt. Deshalb wühlt mich so eine Situation wie auf Schalke so auf und deshalb habe ich so emotional reagiert. Man kann sich seine Hautfarbe bei der Geburt nicht aussuchen und sie sollte auch völlig egal sein. Genauso selbstverständlich wie unterschiedliche Hautfarbe, Religion oder Herkunft unter uns Sportlern in der Kabine ist sollte es auch in unserer Gesellschaft sein!

Ein Beitrag geteilt von Jordan Torunarigha (@jordanynany) am

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Wir sind alle noch immer extrem enttäuscht über die bittere Niederlage, aber eins steht außer Frage und wird mir immer klarer... Wie gestern Abend mit @jordanynany umgegangen wurde, ist menschenverachtend und abstoßend! So etwas darf in der heutigen Zeit einfach nicht mehr passieren! Wir dürfen über rassistische Handlungen und Äußerungen nicht weiter hinwegsehen. Es wird von der DFL, den Schiedsrichtern und der Vereine schon viel getan um dem Ganzen entgegenzuwirken. Es gibt Aktionsspieltage und Kampagnen gegen Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus. Und oft sind es wirklich nur ein paar wenige und gar nicht die breite Masse, aber genau dieser kleinen Gruppe an Menschen müssen wir entschieden entgegentreten. Ob im Stadion oder im Alltag... Lasst uns gemeinsam klare Kante gegen rassistische Handlungen und Anfeindungen zeigen! #NoToRacism #NieWieder

Ein Beitrag geteilt von Niklas Stark (@nik.stark5) am

Fans, 10.02.2020
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