Bild: citypress

Wohnzimmerwissen: Fakten zu #BSCBVB

Am Samstagabend (21.11.20, 20:30 Uhr) empfängt Hertha BSC Borussia Dortmund. Daten, Zahlen und Fakten zum Spiel zu später Stunde.

Berlin – Nach der dritten und letzten Länderspielpause steht den deutschen Fußballfans ein spannendes Bundesliga-Wochenende bevor. Da der Freitag (20.11.20) spielfrei bleibt, stehen am Samstag (21.11.20) im deutschen Oberhaus gleich sieben Begegnungen auf dem Programm. Den krönenden Abschluss des Tages liefern zur ungewohnten Anstoßzeit um 20:30 Uhr Hertha BSC und Borussia Dortmund. Die jüngste Vergangenheit verspricht einen fesselnden Fußballabend. In den vergangenen sechs Aufeinandertreffen im Olympiastadion gewann kein Team mit mehr als einem Tor Unterschied, wenngleich Bruno Labbadia festhielt: "Wie immer ist es ein neues Spiel, aber wir freuen uns darauf – es ist ein sehr interessantes Duell mit einem Topgegner." Weiter fügte der Übungsleiter an: "Egal gegen wen wir spielen, wir wollen immer gewinnen und das ist natürlich auch das Ziel gegen den BVB." Alle wichtigen Daten, Zahlen und Fakten zur Partie trägt herthabsc.de im Wohnzimmerwissen zusammen.

Statistik: Ähnlich knapp wie die vergangenen Resultate gestaltet sich auch die Heimbilanz gegen die Dortmunder. Bei 35 Aufeinandertreffen in der Hauptstadt gingen die Blau-Weißen 14 Mal als Gewinner vom Platz, die Westfalen entführten zwölf Mal alle drei Zähler und in neun Duellen teilten die Kontrahenten die Punkte. Das Ganze bei einem Torverhältnis von 57:47 für die Berliner. Der erste Sieg gegen die Schwarz-Gelben schaffte es direkt in die Geschichtsbücher der 'Alten Dame', denn das 9:1 aus dem Jahr 1970 ist der bis dato höchste Erfolg der Spreeathener in Liga 1. Deutlich enger war dagegen das Kräftemessen in der Saison 2016/17 beim bislang letzten 'Heimdreier' gegen den achtfachen Deutschen Meister. Die Gastgeber bezwangen dank der Tore von Salomon Kalou und Marvin Plattenhardt den Ballspielverein mit 2:1 und sammelten wichtige Zähler für die Europapokal-Qualifikation.

Marvin Plattenhardt besorgte beim letzten Sieg über den BVB den 2:1-Endstand per sehenswerten Freistoß.

Bemerkenswert: Einer der bei diesem Erfolg auch schon auf dem Feld stand, ist Vladimír Darida. Erst in der vergangenen Rückrunde stellte die 'Pferdelunge' beim Gastspiel in Dortmund einen neuen Liga-Rekord für die höchste zurückgelegte Strecke in einer Begegnung auf, kein Akteur spulte zuvor mehr als die 14,65 Kilometer des Tschechen ab. Auch in dieser Saison überzeugt Herthas Nummer 8 durch seine Laufleistung, hat aber bereits fast zwei durchgespielte Länderspiele aus den vergangenen sechs Tagen in den Beinen. "Vladi ist ein Vielspieler, was das Positive an der Geschichte ist. Wir müssen die nächsten beiden Tage sehr gut handeln und ihn regenerieren lassen", kommentierte Labbadia die Situation im Rahmen der Pressekonferenz am Donnerstag. An den ersten sieben Spieltagen absolvierte der Mittelfeldspieler 775 intensive Läufe und weist damit einen ligaweiten Bestwert auf. Auch die Gäste haben in Thomas Meunier einen laufstarken Spieler in ihren Reihen. Der Belgier legte bislang 686 intensive Läufe zurück und folgt auf dem geteilten zweiten Platz in dieser Statistik. In Bruno Labbadia und Lucien Favre treffen am Samstagabend nicht nur zwei gestandene Trainer aufeinander, sondern auch die beiden aktuellen Bundesliga-Coaches, die die meisten Siege an der Seitenline zu verzeichnen haben. Während Favre seine Clubs bereits 151 Mal zu drei Punkten coachte, feierte Labbadia beim in Augsburg seinen 100. Sieg als Übungsleiter in der deutschen Beletage.

Personal: Der 54-Jährige kann im Abendspiel wieder auf Lucas Tousart zurückgreifen, der nach seiner Kniereizung zurück im Kader ist. Fehlen wird dagegen Jhon Córdoba, der sich in der Fuggerstadt eine Bänderverletzung im linken Sprunggelenk zugezogen hat, auch Santi Ascacíbar verpasst aufgrund muskulärer Probleme das Kräftemessen. Für Jordan Torunarigha kommt ein Einsatz nach seinem Teilriss der Syndesmose und überstandener Corona-Erkrankung noch zu früh.

Schiedsrichter: Die Partie findet unter der Regie von Bastian Dankert statt. Der gebürtige Schweriner war 2012 erstmals in der höchsten deutschen Spielklasse aktiv und begleitete seitdem 110 Begegnungen an der Pfeife, zehn davon mit blau-weißer Beteiligung (zwei Siege, vier Remis, vier Niederlagen). René Rohde und Markus Häcker assistieren dem 40-Jährigen an der Seitenlinie, der Vierte Offizielle heißt Patrick Ittrich. Als Videoassistentin in Köln fungiert Bibiana Steinhaus, Markus Schüller unterstützt die hauptberufliche Polizistin dabei.

(mb/City-Press)

Fans, 21.11.2020
Newsletter
Social
Werbung