Bild: Citypress

Wohnzimmerwissen: Fakten zu #DSCBSC

Zum Auftakt von zwei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen gastiert Hertha BSC am Sonntagabend (10.01.21, 18:00 Uhr) auf der Bielefelder Alm. Zahlen, Daten, Fakten zum Duell mit dem Aufsteiger.

Berlin – Nach dem erfolgreichen Jahresauftakt im eigenen Stadion wartet auf den Hauptstadtclub ein Auswärts-Doppelpack. Am Sonntagabend (10.01.21, 18:00 Uhr) treten die Schützlinge von Bruno Labbadia bei Arminia Bielefeld an, ehe am darauffolgenden Samstag (16.01.21, 15:30 Uhr) das Gastspiel beim 1. FC Köln auf dem Spielplan steht. Da passt es nur zu gut, dass die Herthaner diese beiden Dienstreisen binnen sechs Tagen nach dem 3:0-Erfolg gegen Schalke 04 mit einem guten Gefühl antreten können. "Der Januar ist für uns ein sehr wichtiger Monat. Ich habe das Gefühl, dass die Mechanismen in der Mannschaft beginnen zu greifen. Wir haben immer gesagt, es braucht ein wenig Zeit nach der strukturellen Veränderung des Teams", erklärt Sportdirektor Arne Friedrich, um anschließend die Marschroute für Sonntag auszugeben. "Es wäre für uns enorm wichtig, gegen Arminia nachzulegen", untermauert der 41-Jährige. Wissenswerte Zahlen, Daten, Fakten zum Kräftemessen mit dem DSC fasst herthabsc.de im Wohnzimmerwissen zusammen.

Statistik: Das Pendel in der Gesamtbilanz schlägt in Richtung blau-weiß aus – wenn auch nur ganz leicht. In 32 Aufeinandertreffen verließ der Hauptstadtclub zehn Mal als Sieger den Platz, die Ostwestfalen gewannen in acht Duellen. 14 weitere Begegnungen endeten mit einem Remis. Das Torverhältnis führen die Spreeathener mit acht mehr erzielten Treffern ebenfalls an (36:28). Ein Blick auf die Statistik in den einzelnen Wettbewerben verrät den Zahlenliebhaberinnen und Zahlenliebhaber, dass die Herthaner sowohl in der höchsten deutschen Spielklasse (sieben Siege, elf Unentschieden, sechs Niederlagen) als auch in der 2. Bundesliga (zwei Siege, drei Unentschieden, eine Niederlage) jeweils mehr 'Dreier' feierten. In den zwei Partien im DFB-Pokal bejubelten beide Teams jeweils einen Erfolg. Die positive Bilanz soll im 33. Spiel dieser Paarung fortgesetzt werden, auch wenn es für Sportdirektor Friedrich ein besonderes Wiedersehen mit dem ehemaligen Arbeitgeber darstellt. "Arminia liegt mir sehr am Herzen. Bielefeld ist nicht nur meine Heimat, ich habe dort auch meine ersten Erfahrungen als Profi sammeln dürfen. Ich wünsche mir, dass sie die Klasse halten und sich in der Bundesliga etablieren. Nur gegen uns wünsche ich ihnen keine Punkte", sagte der Ex-Profi mit einem Schmunzeln im Gesicht.

Gesagt...

"Wir sind sehr glücklich, die zwei in unseren Reihen zu haben."

Bruno Labbadia über seine Angreifer Krzysztof Piątek und Jhon Córdoba

Bemerkenswertes: Dass die positive Statistik weiter ausgebaut wird, dafür spricht der Trend aus den jüngsten Duellen: Von den zurückliegenden sieben Pflichtspielen gegen den aktuellen Tabellen-16. verlor die 'Alte Dame' nur eins. Dass am Sonntag ein weiteres Erfolgserlebnis des Hauptstadtclubs in dieser Bilanz aufgeführt werden kann, dafür wollen die Offensivkräfte der Blau-Weißen sorgen – unabhängig ob sie in der Startelf stehen oder später von der Ersatzbank ins Geschehen eingreifen. Denn mit Krzysztof Piątek steht nicht nur der beste Bundesliga-Joker in den Reihen der Spreeathener (vier Tore nach Einwechslung in 2020/21), mit seinen sechs von acht erzielten Treffern nach Einwechslung ist der Pole auch der beste Joker der Vereinsgeschichte. Neben dem 25-Jährigen kann sich Trainer Labbadia auch voll und ganz auf Jhon Córdoba verlassen: Nach zweimonatiger Verletzungspause stand der Kolumbianer gegen die Gelsenkirchener direkt in der Anfangsformation und traf sofort wieder. So steuerte der Angreifer in seinen bisherigen acht Auftritten für die Berliner vier Buden bei – eine gute Quote! "Sowohl Krzysztof als auch Jhon nach seiner längeren Verletzung haben es gegen Schalke gut gemacht. Wir sind sehr glücklich, die zwei in unseren Reihen zu haben", lobte Labbadia seine beiden Torjäger.

Personal: Bei seiner Rückkehr auf die Alm muss der 54-Jährige lediglich auf Kapitän Dedryck Boyata (Verletzung am Fuß), Javairô Dilrosun (Bandverletzung am Knie) und Mathew Leckie (Probleme an der Bauchmuskulatur) verzichten. Santiago Ascacíbar und Eduard Löwen arbeiteten hingegen wieder vollständig mit dem Team und gehören somit zu den Optionen für den Kader. "Wir sind bei unserer Auswahl nicht gebunden, auch wenn die Mannschaft im vergangenen Spiel überzeugt hat. Wir haben eine ordentliche Trainingswoche hingelegt und werden uns nach den finalen Eindrücken genau überlegen, wie wir die Partie konkret angehen", kommentierte der Übungsleiter die Personalsituation vor dem Aufbruch an den Teutoburger Wald.

Schiedsrichter: Guido Winkmann pfeift das Kräftemessen. Der 47-Jährige ist ein ganz erfahrener in seinem Beruf: Der Kerkener ist seit 2001 DFB-Schiedsrichter und leitet seit 2008 Begegnungen im deutschen Oberhaus. In seinen 152 Bundesliga-Einsätzen trat der Polizeibeamte schon 30 Mal in Berührung mit den Hauptstädtern – so oft wie mit keinem anderen Erstligisten. Dabei spricht die 'Winkmann-Bilanz' leicht für die Blau-Weißen: 13 Siege stehen bei fünf Unentschieden zwölf Niederlagen gegenüber. Ein weiteres gutes Omen: Die zurückliegenden beiden Auswärtsspiele unter der Leitung des Referees gewann die 'Alte Dame'. Bei dem 31. Aufeinandertreffen von Winkmann und den Herthanern stehen dem Unparteiischen Christian Bandurski und Arno Blos an den Seitenlinien unterstützend zur Hilfe. Vierter Offizieller ist Dr. Robert Kampka, Robert Hartmann und Christian Fischer überprüfen das Geschehen am Bildschirm.

(sj/City-Press)

Fans, 10.01.2021
Newsletter
Werbung