Herthas Fußballarena

Hertha BSC setzt sich mit seiner Stadion-Zukunft ab 2025 auseinander. In einer durchgeführten Standortanalyse kristallisierte sich der Standort direkt neben dem Olympiastadion als Favorit heraus.

Nach Gesprächen mit dem Berliner Senat kam zwischenzeitlich auch noch eine weitere Variante ins Spiel: der Umbau des Berliner Olympiastadions. Herr Geisel, Senator für Inneres und Sport, betonte allerdings während der Sitzung des Sportausschusses im September 2018, dass der Senat aufgrund der Erfahrungen von der Leichtathletik-EM im Sommer sowie den erwarteten Kosten, inzwischen vom Plan, das Olympiastadion in ein reines Fußballstadion umzubauen, abgerückt sei.

  • Hertha BSC möchte eine nachhaltige Fußballarena mit 55.000 Plätzen errichten, am liebsten im Olympiapark. Zu 100 Prozent privat finanziert. Ohne dass ein denkmalgeschütztes Gebäude im Olympiapark betroffen wäre.
  • Hertha BSC ist der letzte Bundesligaverein ohne echte Fußballarena. Wir haben – bei gutem Zuschauer-Schnitt – die mit Abstand meisten freien Plätze im Stadion. Und zwar unabhängig davon, wo wir in der Tabelle stehen. Nur gut 60 Prozent Auslastung im zu großen Olympiastadion. Bundesliga-Schnitt: 92 Prozent.
  • Hertha BSC erkennt die Eignung des Olympiastadions für große nationale und internationale Sportveranstaltungen uneingeschränkt an. Für den Bundesligaalltag, der 95 Prozent des Spielbetriebs ausmacht, ist es auf Dauer inzwischen allerdings untauglich.
  • Hertha BSC will Fans und Mannschaft ein viel intensiveres Spielerlebnis bieten. Ganz nah am Rasen, ohne Laufbahn dazwischen. So wie in allen anderen Fußballstadien der ersten Bundesliga. Steil, nah und laut. 
  • Für Hertha BSC ist auch aus ökonomischen Gründen eine eigene, moderne Spielstätte unverzichtbar: Eine eigene Arena bietet eine bessere Stadionauslastung und höhere absolute Zuschauerzahlen. Eine bessere Wirtschaftlichkeit erlaubt stabile, attraktive Ticketpreise und bietet vielfältige Vermarktungsmöglichkeiten. Nur so bleiben wir auch sportlich konkurrenzfähig.
  • Hertha BSC hofft und erwartet, dass der Berliner Senat die Notwendigkeit eines Neubaus erkennt. Hertha BSC hat mehrfach seine Bereitschaft erklärt, an einem Konzept für die Nachnutzung des Olympiastadions mitzuwirken; klar muss jedoch auch sein, dass hier vor allem der Eigentümer Ideen entwickeln muss. 
  • Hertha BSC ist ein eingetragener Verein und ein mittelständisches Unternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 150 Millionen Euro. An Spieltagen beschäftigt Hertha BSC bis zu 1.000 Personen. Es ist Aufgabe und Verpflichtung der Verantwortlichen, Hertha BSC in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.
  • Die Erwartungen an das Erlebnis Fußball sind, auch wegen der steigenden digitalen Verfügbarkeit, heute erheblich höher, als noch vor 20 Jahren. Dieser Entwicklung muss Hertha BSC mit einer Spielstätte begegnen, die eine mitreißende Atmosphäre entstehen lässt. Wir wollen eine blau-weiße Heimat für alle Herthanerinnen und Herthaner!
  • Die vielen Tausend treuen Fans in der Ostkurve haben es verdient, dass ihre Stimmen gehört werden. Auf dem Platz. Und in der Stadt. Die Zukunft gehört Berlin.

Infos zu den Ergebnissen:
Bild: Citypress
19.11.2018
Fans

Angeregter Austausch unter Herthanern

Bei 'Hertha im Dialog' hatten Mitglieder die Möglichkeit mit Hertha-Offiziellen Fragen zu stellen.

Bild:
28.09.2018
Intern

Zweite Sitzung im Sportausschuss zum Stadionthema

Klaus Teichert stellte den aktuellen Stand der Stadionpläne vor und sich den Fragen der Politiker.

Bild: citypress
19.05.2017
Intern

Herthas neue Fußballarena: Umbau des Olympiastadions möglich

Erklärung von Hertha BSC, dem Regierenden Bürgermeister und dem Senator für Inneres und Sport.

Bild:
18.05.2018
Intern

Stadionfrage im Sportausschuss

Am Freitag (18.05.18) ging es im Sportausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses um das Thema Stadion

Bild:
30.03.2017
Intern

Steil, nah, laut - Herthas Fußballarena

Die Ergebnisse der Standortanalyse im Rahmen der Machbarkeitsstudie für ein eigenes Stadion.

Hertha, 30.09.2019
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