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Bild: herthabsc

Heimspielstätte der Juniorenmannschaften von Hertha BSC: Das Hanns-Braun-Stadion

Der schnellste Mann der Welt, Usain Bolt, drehte auf der blauen Bahn im Hanns-Braun-Stadion ebenso seine Runden wie die meisten Leichtathleten der WM im Sommer 2009. Denn das Hanns-Braun-Stadion war die offizielle Warm-Up-Aera für die Besten der Welt. Ein Kuriosum: Da ein Tunnelgang seit den Olympischen Spielen 1936 vom Bier-Platz ins Olympiastadion existiert, wurde der Tunnel wieder "ertüchtigt". Beim Einstieg Braun-Platz fand für die Athleten das erste Calling statt, in dessen Anschluss sie dann durch den Tunnel ins Olympiastadion zu ihrem Wettkampf marschierten.

Die Fertigstellung des Hanns-Braun-Stadion erfolgte nach Umbau und Sanierung im Sommer 2008. Die größte Herausforderung dabei war es, die denkmalgerechte Stufenanlage zu erhalten, aber auch alle Anforderungen für die Leichtathletik-WM sowie für den Fußball mussten erfüllt werden. Auf der Anlage steht natürlich für die Leichtathleten das Zielhaus mit Sprecherkabine für die Lautsprecher-Anlage. Zum Amateurstadion hin "versteckt sich unter einer Linde" das Gerätehaus.

Sechs Rundlauf- und sieben Sprintbahnen

2.850 Besucher sind für das Hanns-Braun-Stadion zugelassen, das Fußballfeld hat mit 105m x 68m dieselben Maße wie das Rasenfeld im Olympiastadion. Die blaue Kunstsoffbahn hat sechs Rundlaufbahnen und sieben Sprintbahnen auf der Nord- und Südseite. Das Hanns-Braun-Stadion ist für Wettkämpfe der Leichtathleten bis zu norddeutschen Meisterschaften zugelassen.

Eine Flutlicht-Anlage (sechs Masten) als Trainingsbeleuchtung ist ebenso vorhanden wie eine Beregnungsanlage. Die Bundesligabegegnungen der U19 und U17 werden in der Regel im Braun-Stadion angepfiffen, aber auch die Rubgy-Bundesligaspiele des Berliner RC finden auf dem Braun-Platz statt.

Fußball-Akademie, 09.08.2015