Bild: citypress

Nur noch Hertha!

Pál Dárdai gibt den Posten als ungarischer Nationaltrainer auf und kann sich ab sofort voll auf die Blau-Weißen konzentrieren.

Schladming - Pál Dárdai, seit Februar 2015 Cheftrainer von Hertha BSC, wird sein Amt als Nationaltrainer Ungarns aufgeben und sich künftig ausschließlich auf seine Aufgabe beim Berliner Fußball-Bundesligisten konzentrieren. Diese Entscheidung fiel nach einem konstruktiven Gespräch zwischen Michael Preetz, Geschäftsführer Sport bei Hertha BSC, und Pál Dárdai.

"Die Tätigkeit von Pál Dárdai als verantwortlicher Cheftrainer erfordert alle Konzentration und kompletten Einsatz. Pál Dárdai wird sich in Zukunft ausschließlich auf seine Arbeit bei Hertha BSC konzentrieren", sagt Michael Preetz. Pál Dárdai erklärt: "Ich akzeptiere und respektiere diese Entscheidung von Hertha BSC! Es ist gut, dass jetzt Klarheit herrscht. Ich möchte mit meinem Team in der kommenden Saison eine gute Rolle spielen - dafür brauche ich alle Energie."

"Hertha hat uns in einer schwierigen Phase geholfen!"

Sandor Csanyi Präsident des ungarischen Fußballverbandes

Der Ungar, der zuletzt auch als Nationaltrainer für die Mannschaft seines Heimatlandes verantwortlich zeichnete, informierte die ungarische Verbandsspitze vorab über diese Entscheidung. "Ich habe immer gesagt, ich habe ein ungarisches Herz. Jeder in meiner Heimat weiß, wie sehr ich mein Land liebe und wie wichtig es mir war, der Nationalmannschaft zu helfen. Es ist gelungen, sie auf den richtigen Weg zu bringen und meinen Landsleuten ihren Fußballstolz zurückzugeben", erklärt Herthas Cheftrainer. "Ich glaube, dass wir in Ungarn sehr gute Strukturen für die Zukunft gelegt haben. Deshalb bin ich sehr stolz auf das, was wir erreicht haben. Und ich bin sicher, dass das Team den letzten Schritt jetzt auch ohne mich gehen wird. Ich bin überzeugt, dass Ungarn das Ziel EM-Endrunde erreicht."

Der ungarische Verbandpräsident Sandor Csanyi dankte auf der Homepage des ungarischen Verband Hertha BSC, dass "der Verein uns in einer schwierigen Phase geholfen hat." Nachfolger von Dárdai wird ein ehemaliger Herthaner: Bernd Storck.

(PeB/City-Press)

Intern, 11.02.2020
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