Bild: herthabsc

Daten und Fakten rund um eine neue Arena

Hertha BSC öffnet allen Herthanerinnen und Herthanern die Pforten zum Datenraum rund um die Planungen des Stadioneubaus.

Berlin - Über Herthas Pläne, eine neue, eine eigene Fußball-Arena zu bauen, wird viel gesprochen. Viele Meinungen wurden bereits geäußert und Diskussionen geführt. Als favorisierter Standort des Hauptstadtclubs kristallisierte sich der Olympiapark heraus. Die Vorteile liegen auf der Hand: Existierende Infrastruktur, gelernte und bewährte Abläufe, ein nachhaltiges, weil bereits erschlossenes Grundstück. Die wichtigsten Argumentationsgrundlagen sind Fakten - um diesem Bedarf gerecht zu werden, wurden diese im Berliner Abgeordneten Haus in einem Datenraum zur Verfügung gestellt. "Wir haben zweieinhalb Jahre mit dem Berliner Senat über den Standort im Olympiapark verhandelt - wir haben auch andere Standorte untersucht und dazu umfangreiche Dokumentationen zusammengestellt", erklärt Klaus Teichert, Geschäftsführer der Hertha BSC Stadion GmbH. "Nachdem wir diese ein halbes Jahr lang dem Abgeordnetenhaus zur Verfügung gestellt hatten, möchten wir sie jetzt unseren Fans zugänglich machen, damit sie sich ein eigenes Bild zum Projekt machen können."

Hertha BSC ist es wichtig, seine Anhänger mit einzubeziehen und am Prozess teilhaben zu lassen. Wie wichtig das Thema 'eigene Arena' den blau-weißen Anhängern ist, zeigt nicht zuletzt die Online-Petition von Hertha-Mitglied Pascal Grimm. Um den Wissensdurst zu stillen und über das Thema sprechen zu können, stehen die Daten zur Einsichtnahme zur Verfügung. "Wir wollen transparent mit unseren Fans diskutieren. Deshalb stellen wir allen die Inhalte in unserem Datenraum zur Verfügung, in dem dieselben Bedingungen herrschen, wie im Abgeordnetenhaus. Jeder kann sich anmelden, muss allerdings sein Handy abgeben und seinen Fotoapparat zu Hause lassen. Anschließend können sich dann alle Unterlagen angeschaut und eigene Erkenntnisse herausgezogen werden", so Teichert.

In dem Datenraum gibt es nicht nur Informationen zu den Standorten, wie Gutachten zu den Themen Artenschutz, Bodenrichtwerte, Schallbewertung oder auch verkehrstechnische Einschätzungen, sondern auch zur Finanzierungsstruktur und der Bildungsstätte sowie Ersatzgrundstücke für die Wohnungen in dem präferierten Areal. Am letztgenannten Punkt sind die Planungen vorerst beendet. "Mit entsprechendem politischem Willen, gäbe es immer noch eine Lösung, denn das Land Berlin besitzt eigene Grundstücke im Westend, wo man diese Wohnungen bauen könnte“, betont Klaus Teichert.

Der Datenraum ist ab dem 24. Oktober 2019 zunächst jeden Donnerstag von 17:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Für einen Besuch im Datenraum wird um Anmeldung per E-Mail an fanbetreuung@herthabsc.de gebeten.

Intern, 21.10.2019
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