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Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz gestartet

Die von der Fanbetreuung organisierte Studienfahrt ist am Dienstag (21.03.17) gestartet. Mit dabei waren Fans von Hertha BSC und dem Karlsruher SC.

Berlin – Wie schon im vergangenen Jahr hat die Fanbetreuung von Hertha BSC im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Aus der eigenen Geschichte lernen' auch 2017 eine Gedenkstättenfahrt nach Oswiecim organisiert. Insgesamt 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind am Dienstagmorgen (21.03.17) in aller Frühe mit dem Bus in die polnische Stadt aufgebrochen, die auch bekannt ist unter dem Namen Auschwitz.

Anlässlich der 40-jährigen Fanfreundschaft mit dem Karlsruher SC, eine der längsten und größten Fanfreundschaften im Profifußball, sind die Berliner diesmal gemeinsam mit Fans aus Karlsruhe aufgebrochen. Auf der Studienfahrt greifen die Teilnehmenden die nationalsozialistische Geschichte der beiden Städte und ihrer Vereine auf, sprechen über Deportationen in das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz und setzen diese in Bezug zu Spielern oder Mitarbeitern der Vereine.

Am Ankunftstag hat sich die Reisegruppe nach der 550 Kilometer langen Fahrt gen Osten Oswiecim angeschaut und mehr über die jüdische Geschichte der Stadt erfahren. Am Mittwoch besichtigen die Teilnehmenden die Gedenkstätte Ausschwitz. Dorthin wurden in der NS-Zeit Karlsruhes ehemaliger Spieler Julius Hirsch und Herthas ehemaligem Mannschaftsarzt Dr. Hermann Horwitz deportiert und vermutlich ermordet. Gemeinsam mit zwei Historikern, die die Fahrt pädagogisch begleiten, knüpfen die Reisenden eine Verbindung zwischen Nationalsozialismus und Fußball. Bis zum Ende der Fahrt am Sonntag (26.03.17) ist unter anderem noch der Besuch der polnischen Stadt Kraków geplant.   

(HerthaBSC/HerthaBSC)

Intern, 05.11.2018
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