Bild: citypress

Regenbogen strahlt an der Geschäftsstelle

Hertha BSC setzte am Donnerstag (12.07.18) mit dem Hissen einer bunten Flagge auf dem Olympiagelände ein deutliches Zeichen gegen Homophobie.

Berlin - Starkes Zeichen gegen Homophobie, starkes Zeichen für eine vielfältige Hauptstadt und ein respektvolles, friedliches Miteinander: Neben der Vereinsflagge weht seit Donnerstag (12.07.18) vor der Geschäftsstelle der Herthaner nun auch die Regenbogenfahne. Diese hisste die Führungsriege um Michael Preetz, Ingo Schiller, Thomas E. Herrich und Paul Keuter gemeinsam mit der Profi-Mannschaft sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Berliner auf dem Olympiagelände. "Bei Hertha BSC haben wir uns auf die Fahne geschrieben, die Vielfalt unserer Gesellschaft aktiv zu schützen. Das ist einer unserer Grundwerte und Teil unserer DNA", erklärte Keuter stellvertretend für den Verein. 

Initiiert wurde das Ganze vom Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Berlin-Brandenburg, den Kuratoriumsmitglied Stefanie Wall, Bereichsleiter Johannes Blankenstein und Bereichsleiter Prävention Christian Rudolph vertraten. "Wir freuen uns unendlich, dass Hertha BSC auch in diesem Jahr wieder mit an Bord ist. Denn ich denke, der Fußball hat die Kraft, die Gesellschaft positiv zu verändern. Deswegen ist es ein ganz, ganz wichtiges Signal", so Wall. Außerdem waren auch die 'Hertha Junxx' - im Jahr 2001 als erster offizieller schwul-lesbischer Fanclub der Bundesliga gegründet - vor Ort.

Herrich, Schiller und Preetz (v.l.) beim Hissen der Regenbogenflagge.

Fahnen in der ganzen Stadt

Bereits im Vorjahr beteiligten sich die Herthaner an der Aktion, die Teil der 'Pride Weeks' ist. Nahezu im gesamten Juli steigen dabei über 200 Großveranstaltungen im kompletten Stadtgebiet, ehe der 'Christopher-Street-Day' am 28. Juli den Höhepunkt bildet. Die Heimstätte der Blau-Weißen ist einer von über 100 offiziellen Standorten in Berlin, die nun in den Regenbogenfarben strahlen. Gleichzeitig zu Hertha BSC begannen bereits die Rathäuser der verschiedenen Bezirke sowie Unternehmen, Verbände und Einrichtungen mit dem Beflaggen.

Zuletzt positionierte sich der Hauptstadtclub zudem im Frühjahr rund um den internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie (17. Mai) mit dem Anschnitt einer Regenbogentorte deutlich für die Bewahrung demokratischer Grundtugenden wie Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit. Als Mitglied und Erstunterzeichner des 2009 gegründeten 'Bündnisses gegen Homophobie' sprechen sich die Herthaner zudem gegen jede Form der Diskriminierung aus. Die Blau-Weißen machen sich für Toleranz, Respekt und Anerkennung aller Menschen unabhängig ihrer ethnischen und sozialen Herkunft, ihres Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, dem Alter oder eben auch der sexuellen Identität stark.

(es/City-Press)

Intern, 30.11.2020
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