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Ein buntes Zeichen setzen

Berlin ist bunt! Und das ist auch gut so! Rund um den Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie (17. Mai) ist es für Hertha BSC eine Verpflichtung und vor allem auch Herzensangelegenheit, sich für eine vielfältige Hauptstadt und ein respektvolles sowie friedliches gesellschaftliches Miteinander einzusetzen.

Berlin - Am Dienstag (08.05.18) unterstrichen die Herthaner ihre Grundhaltung gegenüber Diskriminierung, Fremdenhass und der Unterdrückung von Minderheiten mit dem Anschnitt einer - vom 'THE WESTIN GRAND BERLIN' gesponserten - Regenbogentorte. Im Rahmen seiner Kampagne 'Kiss Kiss Berlin' mobilisiert 'MANEO' seit 2006 mit verschiedenen Aktionen jährlich im Kampf gegen Ausgrenzung, Übergriffe und Hassgewalt gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transsexuelle. "Homophobie und Hassgewalt, jede Form von vorurteilsmotivierter Gewalt, eben auch Antisemitismus und Rassismus, dürfen in unserer Stadt und in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Demokratische Grundwerte wie Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit müssen bewahrt, gesellschaftliche Solidarität gestärkt werden", sagte Bastian Finke von MANEO bei der Begrüßung der anwesenden Gäste.

Auftakt von 'Kiss Kiss Berlin' bildete die Aktion 'Mit bunten Blumen für ein Buntes Berlin' am 21. März anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus. Mit Unterstützung von über 60 Schülerinnen und Schülern aus fünf Berliner Schulen und 'Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage' wurden an diesem Tag über 1.500 Tütchen mit Blumensamen verteilt - für ein farbenprächtiges und vielfältiges Deutschland.

Regenbogentortenanschnitt bei Hertha BSC

2018 werden im Zuge der Kampagne in ganz Berlin auch 10 Regenbogentorten angeschnitten. Geschäftsführer Michael Preetz und Mitglied der Geschäftsleitung Paul Keuter übernahmen diese ehrenvolle Aufgabe im Namen der Mannschaft und aller Mitarbeiter. "Besonders der Sport mit seiner Verankerung in der breiten Masse dient der Gesellschaft bei der Vermittlung von Fairness und Solidarität. Der Kampf gegen die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer ethnischen und sozialen Herkunft, ihres Geschlechts, einer Behinderung, der Religion oder Weltanschauung, dem Alter oder eben auch der sexuellen Identität ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, der sich Hertha BSC stellt", unterstrich Michael Preetz die Bedeutung der Unterstützung der Kampagne.

Hertha BSC hat diesbezüglich in der Vergangenheit bereits deutliche Zeichen gesetzt: 2014 liefen deutschlandweit die ersten Socialspots gegen Homophobie bei einem Bundesligaspiel im Olympiastadion Berlin. Im letzten Jahr hissten die Herthaner vor der Geschäftsstelle auf dem Olympiagelände eine Regenbogenflagge - just an dem Tag, an dem der Bundestag die Ehe für alle beschlossen hatte. Außerdem kann der Hauptstadtclub mit den 'Hertha-Junxx' bereits seit 2001 den ersten offiziellen schwul-lesbischen Fußballfanclub vorweisen. "Wir freuen uns sehr, dass wir mit Hertha BSC einen starken Partner an unserer Seite haben. Wir sind eine Gemeinschaft und stehen nicht alleine da. Und trotzdem bleibt noch viel zu tun. Jeden Tag gibt es in Berlin Übergriffe. Umso wichtiger ist es, dass wir mit Aktionen wie heute die Aufmerksamkeit immer wieder schärfen und auf die Problematik aufmerksam machen. Wir danken Hertha BSC für die Unterstützung dabei!", zeigte sich Bastian Finke dankbar.

'MANEO - DAS SCHWULE ANTI-GEWALT PROJEKT IN BERLIN' ist ein eigenständiges Projekt von Mann-O-Meter e.V., besteht seit 26 Jahren und wird von der Berliner Senatsverwaltung teilgefördert.

(Hertha BSC/Hertha BSC)

Intern, 05.11.2018
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