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Blau-weiß-bunt

Hertha BSC hisste am Freitag (30.06.17) vor seiner Geschäftsstelle die Regenbogenfahne und setzt damit ein Zeichen gegen Homophobie.

Berlin - Aus blau-weiß macht bunt! Neben der Hertha-Fahne weht nun auch die Regenbogenflagge im Wind der Herthaner. Damit setzt Hertha BSC ein Zeichen gegen Homophobie. Am Freitag (30.06.17) hisste der Hauptstadtclub vor seiner Geschäftsstelle auf Initiative des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg die Regenbogenflagge. Gemeinsam mit Stefanie Wall aus dem LSVD-Kuratorium und Christian Rudolph (Projektleiter LSVD) zogen die Mitglieder der Geschäftsführung um Michael Preetz, Ingo Schiller, Thomas E. Herrich und Paul Keuter die Fahne hoch. "Homophobie ist nach wie vor ein Thema in unserer Gesellschaft und im Sport. Als Fußballverein wollen wir klar Stellung beziehen und mit dieser Aktion den Kampf gegen die Homophobie unterstützen", sagt Michael Preetz. "Berlin und Hertha stehen für Vielfalt", so der Geschäftsführer weiter. Stefanie Wall freute sich über die Teilnahme des Clubs: "Hertha setzt damit ein Zeichen gegen Diskriminierung und für Tolerenz in der Fußballwelt - ich hoffe, dass viele dem Beispiel folgen werden", meint die Kuratorin.

100 bunte Fahnen

Die Heimstätte der Blau-Weißen ist damit einer von über 100 offiziellen Standorten in Berlin, der nun in Regenbogenfarben beflaggt ist. Gleichzeitig zu Hertha BSC begannen die Rathäuser der Berliner Bezirke sowie Unternehmen, Verbände und Einrichtungen mit dem Beflaggen. Auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller beteiligte sich: Zusammen mit Jörg Steinert, dem Geschäftsführer des LSVD, hisste er die Fahne am U-Bahnhof Nollendorfplatz.

Mit der Aktion in Berlin werden die 'Pride Weeks' eingeläutet, die vom 2. bis zum 14. Juli im kompletten Stadtgebietet mit über 200 Großveranstaltungen gefeiert werden und mit dem Christopher-Street-Day am 22. Juli enden. "In erster Linie wollten wir mit dem Hissen der Fahne die Pride Weeks einläuten. Dass das jetzt mit dem Tag zusammenfällt, an dem der Bundestag die Ehe für alle beschlossen wird, ist natürlich hervorragend", sagt Mitglied der Geschäftsführung Paul Keuter. "Auch dahinter versammeln wir uns als Club, der für Vielfalt steht", ergänzt er.

Für Toleranz und Respekt

Als Mitglied und Erstunterzeichner des 2009 gegründeten Bündnisses gegen Homophobie spricht sich Hertha BSC in aller Deutlichkeit gegen jede Form der Diskriminierung aus. Der Hauptstadtclub setzt sich für Toleranz, Respekt und Anerkennung aller Menschen unabhängig ihrer ethnischen und sozialen Herkunft, ihres Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, dem Alter oder eben auch der sexuellen Identität ein.

(lb/HerthaBSC)

Flagge hissen vor der Geschäftsstelle

      
Intern, 05.11.2018
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