Bild: citypress

Internationaler Tag gegen Homophobie

Am Internationalen Tag gegen Homophobie spricht sich Hertha in aller Deutlichkeit gegen jede Form der homophoben Diskriminierung aus.

Berlin - In den Fußballstadien dient schwulen- und lesbenfeindliches Gepöbel noch immer der Schmähung des Gegners. Es verfehlt nie seine einschüchternde Wirkung, insbesondere auf diejenigen, die es betrifft - die Homosexuellen - sowie ihre Freundinnen und Freunde und Familien. Auch, wenn viele von ihnen in den Stadien nicht erkennbar sind. Viele Menschen erleben Vielfalt als Bereicherung. Homosexuellenfeindlich begründete Ausgrenzung schadet jedem Individuum in seiner Entwicklung, seinen Entfaltungsmöglichkeiten und natürlich auch bei dem Ausschöpfen seiner sportlichen Potentiale.

Besonders der Sport mit seiner Verankerung in der breiten Masse dient der Gesellschaft bei der Vermittlung von Fairness und Solidarität. Der Kampf gegen die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer ethnischen und sozialen Herkunft, ihres Geschlechts, einer Behinderung, der Religion oder Weltanschauung, dem Alter oder eben auch der sexuellen Identität ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, der sich Hertha BSC stellt. Der Hauptstadtklub setzte deshalb bereits in der Vergangenheit ein Ausrufezeichen gegen Diskriminierung und Homophobie - zusammen mit MANEO und der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin feierten 2014 zwei Socialspots zum Thema Homophobie und Fußball Premiere im Olympiastadion: Not Funny / Wolle und Stulle.

Zeichen setzen gegen Homphobie


Es ist gut, dass immer mehr Menschen deutliche Zeichen setzen. Dazu gehören die Fans und Fangruppen, die Fußball lieben und ihre Spieler unterstützen. Dazu gehört in unserem Land der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der in seiner Satzung erklärt, dass Diskriminierungen in Form von Beleidigungen, Benachteiligungen oder Ausgrenzung, auch aufgrund der sexuellen Identität, im Fußball keinen Platz haben dürfen, und mit Aufklärungsmaterial für diese Haltung wirbt. Dazu gehören auch die Deutsche Fußball Liga (DFL) und die unterschiedlichsten Profi- und Amateurvereine. Und dazu gehören auch Fußballer wie Thomas Hitzelsperger, der mit seinem Outing eine öffentliche Diskussion über Homosexualität unter Profisportlern voranbrachte.

Mit den Socialspots sollen über Berlin hinaus weitere sichtbare Zeichen gegen Homophobie im Fußfall gesetzt werden. Zum ersten Mal in Deutschland wurde während eines Bundesligaspiels in einem Fußballstadion wurden Videoclips gegen gegen Homophobie im Fußball auf der Leinwand gezeigt. Das konnte dank der Zusammenarbeit zwischen Hertha BSC, MANEO und der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) realisiert werden.


Diesen Sonntag (17.05.2015) begehen wir den Internationalen Tag gegen Homophobie. Hertha BSC spricht sich in aller Deutlichkeit gegen jede Form der Diskriminierung aus.

Intern, 05.11.2018
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