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Oh du fröhliche!

So verbringen die Hertha-Profis die Weihnachtszeit...

Berlin – Die Hertha-Profis haben sich in den Weihnachtsurlaub verabschiedet. Nach dem phänomenalen Auswärtssieg bei Borussia Dortmund am Samstag (21.12.13) gab Cheftrainer Jos Luhukay den Hertha-Profis nach der Rückkehr nach Berlin direkt frei. Anschließend ging es für ‚Lusti‘, Ronny, Ramos & Co. in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub. Wie die Herthaner Weihnachten verbringen, was sie essen und ob sie die Geschenke selbst verpacken, ist von Spieler zu Spieler unterschiedlich. Bei einem sind sich aber alle einig und Innenverteidiger Sebastian Langkamp bringt es kurz und präzise auf den Punkt: „Schnee gehört eigentlich zu dazu …“ Lassen wir uns überraschen?!

„Ich verbringe Weihnachten Zuhause in der Schweiz und genieße dort das Fest mit meiner Familie und versuche dort ein bisschen abzuschalten“, äußerte sich Fabian Lustenberger, der wie Hajime Hosogai (Japan), Levan Kobiashvili (Georgien) und Peter Pekarik (Slowakei) bei seinen Liebsten in der nicht-Berliner-Heimat feiert. Sascha Burchert hat es da etwas angenehmer, da sein Bruder aus dem kleinen Paderborn ins große Berlin kommt und in der Hauptstadt zusammen mit der ganzen Familie gefeiert wird. Vorab müssen natürlich die Geschenke verpackt werden, wobei sich der Großteil der Blau-Weißen aber schwer tut oder die Aufgabe liebevoll jemand anderem in die Schuhe schiebt. „Einfache Formen bekomme ich hin. Alles was mehr als vier Ecken hat, lasse ich vom Profi einpacken“, gestand Außenverteidiger Johannes van den Bergh mit einem Grinsen. Herthas norwegische Allzweckwaffe ist auf dem Rasen zwar vielseitig einsetzbar, mit Geschenkpapier, Schere und Tesafilm sieht das bei Per Skjelbred allerdings anders aus: „Nein, ich verpacke meine Geschenke nicht selber. Das machen meine Frau und meine Mutter.“ Ersatztorwart Burchert scheint da die Ausnahme zu sein. Torwart eben, denn diese sind mit den Händen bekanntlich besser als die Feldspieler. „Ich verpacke alle Geschenke selber, außer die, die ich geschenkt bekomme“, so Burchert grinsend. Klingt logisch, oder?

Weihnachtszeit ist Familienzeit

Auch das Weihnachtsessen ist von Spieler zu Spieler unterschiedlich. Während Maik Franz Papas „überragend“ selbstgemachten Kartoffelsalat feiert, der mit Bockwürstchen serviert wird, gibt es bei Familie Pekarik traditionell Fisch zum Kartoffelsalat. Philip Sprint mag es hingegen etwas festlicher und gönnt sich an Heiligabend lieber die schmackhafte Weihnachtsgans mit Rotkohl und Klößen. Doch bereits vor den Feiertagen genießen die Herthaner die Weihnachtszeit. Für Sebastian Langkamp ist ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt „Pflicht!“ und auch Dauerläufer Tolga Cigerci kann sich dem Weihnachtszauber nicht entziehen und genießt die ein oder andere Leckerei auf dem Markt: „Ja, ich bin öfters da. Es ist bunt, es leuchtet sehr schön und man kann dort viele Süßigkeiten essen. Ich liebe Crepes über alles und alleine deswegen bin ich öfters da!“  Marcel Ndjeng macht hingegen das, was er meistens auf dem Platz mit seinen Gegner macht – Schlitten fahren! Das gefällt dem Flügelspieler deutlich besser als Schlittschuhlaufen. Ist doch klar, hat der 31-Jährige in seinen frühen Jahren, als Bonn noch Bundeshauptstadt war, schließlich auch immer gemacht.

Doch was schenkt man einem Hertha-Profi eigentlich, um ihn glücklich zu machen? In der Vergangenheit war dies noch deutlich einfacher. Sami Allagui freute sich mit knapp acht Jahren wie ein tunesischer Schneekönig über den ersten Gameboy und auch die ersten Fußballschuhe, die Peter Pekarik von seinen Eltern geschenkt bekam, lösten bei dem Rechtsverteidiger Begeisterungsstürme aus. Danke an Mama und Papa Pekarik, die ihrem Sohn somit den Weg ebneten und dafür sorgten, dass Herthas rechte Abwehrseite einem slowakischen Bollwerk gleicht. Marcel Ndjeng ist sich hingegen nicht mehr sicher, was es zu Weihnachten so alles geschenkt gab und auch bei der Rute ist sich der 32-Jährige nicht sicher: „Ich weiß nicht mehr, ob ich eine Rute bekommen habe. Ich würde behaupten nein, aber wahrscheinlich habe ich die Rute so fest auf den Hinterkopf bekommen, dass es mir entfallen ist.“ Für die routinierte ‚Doppelsechs‘ aus dem Aufstiegsjahr sind Geschenke schon lange nicht mehr alles. „Das Beste an der Weihnachtszeit ist das Zusammenkommen der gesamten Familie und Freunde“, äußerte sich Kluge, während Peter Niemeyer die Geschichte ähnlich sieht: „Ich freue ich mich tierisch auf meine Familie, dass wir alle zusammen kommen und die gemeinsamen Tage genießen können.“ Auch John Anthony Brooks mag es eher besinnlich und geht „wie jedes Jahr“ mit seiner kompletten Familie in die Kirche.

Flügelflitzer Ben Sahar bringt die Weihnachtszeit abschließend auf den Punkt und verrät das Geheimnis der schönen Weihnachtszeit: „Ich mag die Zeit sehr gerne, weil viele Lichter überall zu sehen sind. Weihnachtsmärkte, Familien die zusammen kommen und auch wenn ich selber nicht Weihnachten feier, ist das sehr schön zu sehen.“ In dem Sinne wünschen wir von herthabsc.de euch allen eine schöne Weihnachtszeit!

Intern, 05.11.2018
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