Bild: citypress

Das ist Hany Mukhtar

In der abgelaufenen Saison wurde Hany Mukhtar deutscher Meister. Jetzt spielt er mit der U23 von Hertha BSC in der Regionalliga und trainiert zeitweise bei den Profis.

Berlin - Er ist ein großes Talent. Hany Mukhtar machte in diesem Jahr den Schritt aus dem Jugendfußball in den Herrenbereich. Der 17-Jährige ist in dieser Saison hauptsächlich für die U23 der Blau-Weißen aktiv, trainiert aber auch immer wieder mit der Mannschaft von Jos Luhukay. Wir sprachen mit Hany über Berlin, seine Jahre bei Hertha und die neue Saison.

Hany Mukhtar über...

...seine Stadt Berlin:
Berlin ist meine Heimat. Hier lebt meine Familie, meine Freunde und hier bin ich geboren. Berlin ist einfach wunderbar und ich kann mir nicht vorstellen, woanders zu leben.

...seinen Lieblingsort in Berlin:
Persönlich bin ich am liebsten auf dem Kurfürstendamm. Das Flair und die vielen Menschen an diesem Ort sind einfach faszinierend. Es ist Berlins schönste Straße.

...etwas, bei dem er absolut nicht widerstehen kann:

Das ist bei mir eindeutig Fußball! Ich kann auf viele Dinge verzichten, aber bei Fußball kann ich niemals nein sagen. Ich spiele bereits seit zwölf Jahren, ohne geht es nicht. Bei Stern Marienfelde habe ich angefangen und nach zwei Jahren ging es zu Hertha.

...seinen Wechsel zu Hertha BSC vor zehn Jahren:
Als ich noch bei Stern Marienfelde gespielt habe, hat mich der Trainer von Hertha angesprochen und zu einem Probetraining eingeladen. Dadurch konnte ich dann zu Hertha wechseln und man hat gleich den Unterschied gemerkt. Die Voraussetzungen und Trainingsmethoden waren deutlich professioneller und die Spieler besser.

...zehn Jahre im Trikot der Hertha:
Es gab natürlich Höhen und Tiefen, aber es hat immer großen Spaß gemacht. Ich konnte ja auch mit Trainern wie Andreas Thom arbeiten. Da kann man viel lernen und mitnehmen. Zum Beispiel, dass du auch mal den Außenrist benutzt, auch wenn dir ein Pass mit der Innenseite leichter fällt.

...seinen Spielstil:
Meine größten Stärken sind sicherlich meine Technik und die Spielübersicht. Als Mittelfeldspieler kommt mir das zugute, gerade wenn man wie ich im offensiven Mittelfeld spielt. Ich kann aber auch als Sechser etwas weiter hinten agieren. Trotzdem muss ich dringend an meinem schwachen linken Fuß arbeiten.

...die letzte Saison mit der U17 und der Deutschen Meisterschaft:
Wir sind sehr gut in die Spielzeit gestartet und hatten schnell einen richtigen Lauf. Gerade zum Ende hat man gemerkt, dass wir immer noch eine Schippe mehr als Gegner draufpacken können und ich wusste: Jetzt holen wir den Titel!

...das Trainingslager mit den Profis
in Stegersbach:
Jos Luhukay hat mir das ein paar Tage vor dem Start gesagt. Ich habe mich riesig gefreut. Ich wurde sehr gut in die Mannschaft aufgenommen und habe mich auch wirklich wohl gefühlt. Eine tolle Erfahrung, trotz der Anstrengungen.

...seine Einwechslung im Testspiel gegen Juventus Turin:
Es ist das Größte, wenn du als Fußballer dein Debüt für deinen Verein feiern kannst. Der Moment, als ich auf das Feld im Olympiastadion lief, war unbeschreiblich. Ich werde das nie vergessen.

...den Unterschied zwischen der U17 und den Profis:

Das Spiel bei den Profis ist viel athletischer und köperbetonter. Aber man darf da keine Angst vor haben, im Endeffekt spielen wir alle nur Fußball.

...die Ziele mit der U23:
Wir haben gegen Lok Leipzig ein gutes Spiel gemacht und verdient gewonnen. Wir wollen uns in diesem Jahr in der oberen Tabellenregion festsetzen. Das muss der Anspruch sein, denn wir sind ein gutes Team.

...seine Freizeit, wenn er gerade nicht bei Hertha ist:
Dann bin ich ein ganz normaler Jugendlicher und verbringe sehr gerne viel Zeit mit meinen Freunden.

Nachwuchs, 24.10.2018
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