Bild: herthabsc

Schüler-Finale der Goethe-Institute

Die Gewinner zu Gast in der Hertha BSC Fußball-Akademie.

Berlin - Bereits seit Jahren unterstützt Hertha BSC die Schülerwettbewerbe 'Deutsch & Fußball' der Goethe-Institute und der Deutsch-Tschechischen Fußballschule. In landesweiten Wettbewerben messen Schulklassen ihr Talent im Fußball und in (Fußball-)Deutsch miteinander. Die Gewinnerteams der nationalen Finals fahren später zum Europafinale nach Berlin. In diesem Jahr waren erstmals drei Nationen zeitgleich zu Gast – die Siegerteams aus Litauen, der Slowakei und Tschechien. Gemeinsam mit Kindern vom Berliner Projekt 'Fußball trifft Kultur' erlebten die Kinder aus Kaunas, Prag und Zilina drei abwechslungsreiche Tage in der Hauptstadt. Neben einem klassischen Stadtrundgang besichtigten sie auf Einladung des Deutschen Bundestags die Reichstagskuppel.

Sportlich standen gemeinsame Aktionen mit Hertha BSC im Mittelpunkt. Sven Vierbuchen und Mike Owusu führten für die Jungs und Mädchen ein Demonstrationstraining der Hertha BSC Fußball-Akademie durch. André Henning erklärte den Gästen bei einer Führung die Arbeit der Fußballakademie in der Praxis. Carsten Richter führte die Schülergruppe durch die jüngst renovierte Poelchau-Oberschule im Olympiapark, und erklärte, wie die Partnerschule von Hertha BSC und Eliteschule des Fußballs im Alltag funktioniert. Ein Höhepunkt des Europafinals war der Besuch des Bundesliga-Heimspiels von Hertha BSC gegen den 1. FC Köln. Unweit der Ostkurve sahen die jungen internationalen Gäste nicht nur feinen Fußball, sondern waren auch von der guten Stimmung im Hertha-Block an diesem Abend beeindruckt.

Im Gespräch: Herthas Mittelfeldspieler Vladimir Darida.

Rede und Antwort mit Vladimir Darida

Absolutes Highlight der Reise war ein Interview mit dem tschechischen Nationalspieler Vladimir Darida. Bereitwillig stellte sich Vladimir den Fragen der jungen Gäste und erklärte dem Nachwuchs auch, warum es wichtig ist, gut Deutsch zu sprechen, um im Alltag der Bundesliga zu bestehen. Nach einer Flut von Autogrammwünschen und Selfies, verabschiedete sich Vladmir von den Gästen, die dann die mehrstündige Rückfahrt in ihre Heimatländer antraten. Das Feedback war von allen Seiten durchweg positiv.

"Die Kombination von Fußball und Deutsch bringt frischen Wind in den Deutsch- und Sportunterricht in unseren Nachbarländern. Das Goethe-Institut und Hertha BSC haben hier eine erfreuliche Vorreiterrolle in der Vermittlung übernommen. Mit über 40 Mitbewerbern auf das Siegerticket war die Nachfrage in Litauen nach dem Wettbewerb in diesem Jahr besonders stark. Auch in Tschechien und der Slowakei ist Deutsch als Fremdsprache wieder gut im Kommen. Durch die vielen gemeinsamen Aktionen und Wettbewerbe, gerade auch im Fußball, liegt für viele Schüler der praktische Nutzen von Deutsch als Fremdsprache auf der Hand. Immer mehr entscheiden sich wieder für Deutsch, wie uns die Lehrer mitteilten", so Gerald Prell von der Deutsch-Tschechischen Fußballschule.
 
Besonderer Dank geht an die Partner, die das Europa-Finale möglich gemacht haben: die Goethe-Institute in Prag und Vilnius, die Fußballverbände Litauens, Tschechiens und der Slowakei. Außerdem an den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds in Prag, der das Projekt erneut gefördert hat, und Petra Ernstberger und ihr Büro im Deutschen Bundestag.

(HerthaBSC/HerthaBSC)

Nachwuchs, 24.10.2018
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