Bild: herthabsc

Herthas U19 steht im DFB-Pokal-Finale

Bei den A-Junioren gewannen die Herthaner beim FC Schalke 04 mit 2:1.

Berlin - Herthas U19-Junioren haben es geschafft! Durch einen umkämpften 2:1 (1:0)-Erfolg beim Nachwuchs des FC Schalke 04 machten die Schützlinge von Trainer Michael Hartmann die Teilnahme am DFB-Junioren-Pokalfinale perfekt. Der Partie gegen den Spitzenreiter der A-Junioren Bundesliga-Staffel West war in der Anfangsphase die Bedeutung des Aufeinandertreffens anzumerken. Vieles fand vornehmlich im Mittelfeld statt, wo sich beide Teams in Zweikämpfen aufrieben.

Die Herthaner hatten etwas mehr vom Spiel, ohne jedoch zu großen Chancen zu kommen. Einsetzender Regen sorgte zudem für schwierige äußere Bedingungen. Mitte des ersten Durchgangs übernahmen die Hausherren etwas mehr die Initiative, doch die Berliner Abwehr vor Keeper Nils Körber stand solide, kam doch einmal ein Schuss aufs Tor, fehlte ihm die genauigkeit. Auf der Gegenseite probierte es Tahsin Cakmak, setzte den Ball jedoch ebenfalls vorbei. Besser machte es die Offensivkraft wenig später: Einen Freistoß versenkte Cakmak direkt zur 1:0-Führung (41.). Einem Kopfball von Bitter nach einer Ecke verfehlte erneut die Zielgenauigkeit, sodass es mit der Führung in die Pause ging.

Mike Brömer mit der Antwort


Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste erneut mit Schwung aus der Kabine, hatten aber den Innenpfosten bei einem Schuss von Schrödter auf ihrer Seite. Zwei Minuten später kamen die Hausherren durch Multhaup doch zum Ausgleich (52.). Der starke Körber verhinderte nur wenig später im Eins-gegen-eins gegen Schrödter sogar den Rückstand, doch die Blau-Weißen schlugen nur fünf Minuten nach dem Ausgleichzurück: Nach einem Freistoß war Mike Brömer zur Stelle und stellte die erneute Führung wieder her. Die 'Königsblauen' suchten die passende Antwort - Herthas Keeper Körber rückte in den Mittelpunkt und verhinderte gegen Lohmar und Schrödter den erneuten Ausgleich. Doch die Herthaner sorgten für Entlastung, Schalkes Schlussmann Schilder lenkte einen Schuss von Pelivan mit einer Klasseparade über die Latte.

Auch die letzten Versuche der Hausherren, zurück in die Partie zu kommen, unterbanden die Herthaner, hätten durch Cakmak kurz vor Schluss auch noch die Möglichkeit zur Entscheidung gehabt. Doch auch so zogen die Blau-Weißen unter großem Jubel ins Finale ein. "Die Mannschaft hat hier eine echte Klasseleistung geboten. Jeder hat für jeden gekämpft und sich am Ende mit dem Sieg belohnt", bilanzierte Trainer Michael Hartmann nach dem Pokal-Fight. Im Endspiel treffen die Hartmann-Schützlinge auf den Nachwuchs von Energie Cottbus, die sich im zweiten Halbfinale mit 4:3 im Elfmeterschießen gegen den VfL Wolfsburg durchgesetzt hatten. Um den Titel geht es dann am Vormittag des Männer-Pokalfinals am 30. Mai im Stadion auf dem Wurfplatz/Amateurstadion.


So spielte Hertha: Körber - Regäsel, Kraeft, Torunarigha, Mittelstädt - Pelivan - Rausch, Kauter, Cakmak, Abderrahmane (81. Bektic) - Brömer (90. Beyer)
Tore: 0:1 Cakmak (41.), 1:1 Multhaup (52.), 1:2 Brömer (57.)

Schiedsrichter: Tim Brüster
Spielort: Ückendorf
Zuschauer: 900

(war/war)

Nachwuchs, 24.10.2018
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