Bild: herthabsc

Späte Niederlage der U23 gegen den BFC Dynamo

Mit starker Moral und guter Leistung bieten die Herthaner dem Favoriten lange Paroli.

Berlin - Trotz eines richtig guten Spiels und einer Menge Moral, musste sich Herthas U23 am Sonntag (01.11.15) geschlagen geben. Die Truppe von Trainer Ante Covic unterlag dem BFC Dynamo mit 3:4 (1:1) - glich dabei einen Zwei-Tore-Rückstand aus und kassierte das entscheidende Gegentor erst in der Nachspielzeit.

Dass es ein sehr abwechslungsreiches und unterhaltsames Spiel werden würde, zeigte sich bereits nach 25 Sekunden: Fabio Mirbach startete auf der linken Außenbahn, zog nach innen in den Strafraum und erzielte mit einem Schuss ins kurze Eck die frühe Führung (1.). Auch in der Folge kauften die Blau-Weißen dem Favoriten den Schneid ab und hatten richtig gute Chancen, die Führung auszubauen: Eisele aus spitzem Winkel, Rausch per Direktabnahme, die mit den Fingerspitzen über den Querbalken gelenkt wurde (22.) und Kauter, dessen Schuss von der Linie gekratzt wurde (23.) hätten erhöhen können. So sorgte eine Bogenlampe von Preiß für den eher unerwarteten Ausgleich (30.).

Moral nicht belohnt

Nach dem Seitenwechsel machten dann erstmal die Gäste mehr Druck und gingen durch einen Sonntagsschuss des Ex-Herthaners Sascha Schünemann in Führung (53.). Eisele hätte um ein Haar fast direkt wieder ausgeglichen, scheiterte aber am Außennetz (56.). Doch ein weiterer ehemaliger Blau-Weißer erzielte den dritten Treffer des BFC - Thiago Rockenbach schloss einen Angriff über die rechte Seite ab (66.). Doch auch das warf die Herthaner nicht aus der Bahn. Mit Moral und einen Freistoß des eingewechselten Marcus Mlynikowski kamen sie auf 2:3 heran (71.). Und Mlynikowski war auch der Ausgangspunkt für den Ausgleich. Gut spekulierend kam Herthas Nummer 5 im Strafraum zum Abschluss, scheiterte noch am Pfosten, doch Bryan Henning regierte am schnellsten und staubte zum 3:3 ab.

Dass es am Ende dennoch nicht zu einem Punkt reichte, lag an der letzten Ecke in der Nachspielzeit, die der BFC durch Brendel verwerte. "Trotz des Ergebnisses bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft. Besonders in den ersten 25 Minuten war sie richtig stark und hätte höher in Führung gehen müssen. Nach dem Ausgleich hätte sie vielleicht mehr auf die Sicherung des Punktes gehen müssen, aber sie wollte unbedingt gewinnen", bilanzierte Trainer Ante Covic nach dem Spiel. Am kommenden Wochenende steht das nächste Berliner Derby an, dann geht es zum FC Viktoria 89 nach Lichterfelde.


So spielte Hertha: Gersbeck - Regäsel, Beyer, Torunarigha, Mittelstädt - Fuchs, Henning, Kauter (55. Pelivan), Rausch (55. Mlynikowski) - Mirbach, Eisele (85. Hasse)
Tore: 1:0 Mirbach (1.), 1:1 Preiß (30.), 1:2 Schünemann (53.), 1:3 Rockenbach (66.), 2:3 Mlynikowski (71.), 3:3 Henning (81.), 3:4 Brendel (90.)

Schiedsrichter: Marko Wartmann (Großvargula)
Spielort: Stadion auf dem Wurfplatz/Amateurstadion, Berlin
Zuschauer: 1.444

(war/war)

Nachwuchs, 24.10.2018
Newsletter
Werbung