Bild: herthabsc

Herthas U23 unterliegt Carl Zeiss Jena knapp

Elfmetertor besiegelt 0:1-Heimniederlage für das Team von Trainer Karsten Heine.

Berlin - Gegen den Drittliga-Absteiger Carl Zeiss Jena musste sich Herthas U23 am Sonntag (18.11.12) durch einen verwandelten Foulelfmeter knapp mit 0:1 (0:1) geschlagen geben.

Zu Beginn der Partie wurde mit einer Schweigeminute des in der vergangenen Woche verstorbenen Alex Alves gedacht. Die Gäste aus Jena mussten die Begegnung in gelben Leibchen spielen, da sich die Trikotfarben beider Mannschaften in Augen von Schiedsrichter Christopher Gaunitz zu sehr geähnelt hätten. Es dauerte eine Viertelstunde, ehe beiden Teams in Gang kamen. Jenas Tino Schmidt schloss eine erste Kombination mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ab, der jedoch von einem Abwehrbein zur Ecke gelenkt wurde (15.). Auch Maximilian Zimmer probierte es mit einem Schuss aus der Distanz, doch den Ball holte Tino Berbig aus dem Eck (22.).

Elfmeter bringt den Gästen die Führung zur Halbzeit


Bis in die Schlussphase der ersten Halbzeit blieb es ruhig, dann hatte Schmidt gleich doppelt die Gelegenheit, die Gäste in Führung zu bringen, doch am Ende verhinderte Philip Sprint mit einer starken Parade den Rückstand (35.). Zwei Minuten später hatte Herthas Schlussmann doch das Nachsehen. Einen Befreiungsschlag von Berbig landete genau im Lauf eines Mitspielers, der im Laufduell im Strafraum zu Fall kam - den fälligen Elfmeter verwandelte Marcel Schlosser sicher zum 1:0 für Jena (37.). Kurz vor der Pause hatte Maxim Banakiewicz mit einem Schuss aus spitzem Winkel am langen Pfosten vorbei die letzte Chance des ersten Durchgangs (45.).

Im zweiten Durchgang übernahmen die Herthaner mehr die Spielkontrolle, die Gäste aus Thüringen setzten aus einer kompakten Defensive auf schnelle Gegenangriffe und hatten mit dieser Marschroute auch die erste Gelegenheit der zweiten 45 Minuten. René Eckart zog nach schneller Kombination aus spitzem Winkel ab, setzte den Ball aber ans Außennetz (54.). Auf der anderen Seite passte Mark Leinau von rechts scharf nach innen, wo Stephan zentral vor dem Tor knapp verpasste (58.).

Herthaner nach Verletzung in Unterzahl


Die Herthaner erhöhten in der letzten halben Stunde noch einmal den Druck. Einem Abseitstreffer von Stephan wurde zurecht die Anerkennung verweigert (69.), bei einem Schussversuch von Leinau rutschte dem aufgerückten Außenverteidiger der Ball aus 25 Metern über den Spann (70.). Die letzte Viertelstunde mussten die Blau-Weißen in Unterzahl beenden, da Stephan verletzungsbedingt nicht weiterspielen konnte, Trainer Karsten Heine jedoch bereits deimal gewechselt hatte.

Doch auch in Unterzahl hatten die Gastgeber noch Gelegenheiten, zum Ausgleich zu kommen, doch die eingewechselten Tim Scheffler und Patrick Breitkreuz sowie Jamil Dem in der Nachspielzeit schafften es nicht, den Ball im Tor unterzubringen. Zu allem Überfluss sah Alfredo Morales kurz vor Schluss nach einer Rangelei noch die Rote Karte. Für die Blau-Weißen geht es nun am kommenden Wochenende zum Auswärtsspiel innerhalb Berlins zum Berliner AK 07.


So spielte Hertha: Sprint - Leinau, Horoszkiewicz, Dem, Körber (73. Scheffler) - Beichler (57. Diring), Morales, Knoll, Zimmer - Kachunga (57. P. Breitkreuz), Stephan
Das Tor: 0:1 Schlosser (37., Foulelfmeter)
Gelbe Karte: Schlosser
Rote Karte: Morales (90., Unsportlichkeit)

Schiedsrichter:
Christopher Gaunitz (Leipzig)
Spielort: Amateurstadion, Berlin
Zuschauer: 823

Nachwuchs, 24.10.2018
Newsletter
Werbung