Bild: citypress

"Als Team stabilisieren"

Niklas Stark spricht im Trainingslager in Schladming über Ziele, die Neuzugänge und taktische Flexibilität.

Schladming - Für die Profis von Hertha BSC sind die Tage zurzeit fernab der Heimat kein Neuland. Weder die kräftezehrende Trainingsarbeit, noch die Unterkunft in Schladming und schon gar nicht die Medientermine mit den aus Berlin mitgereisten Journalisten. Nach dem Mittagessen stehen die Blau-Weißen Rede und Antwort, sprechen über persönliche Ziele, Berlin und die bevorstehende Saison. Den Anfang machte am Sonntag (05.08.18) Niklas Stark. Die wichtigsten Aussagen des Innenverteidigers hat herthabsc.de zusammengefasst.

Niklas Stark über…

…seine Wünsche und Träume: Die Nationalmannschaft ist nicht mein erstes Ziel, auch wenn der Gedanke irgendwo im Hinterkopf ist, dort mal anzugreifen. Für eine Nominierung kann ich mich eh nur durch Leistung bei Hertha BSC empfehlen, deswegen gebe ich alles für den Verein, damit wir erfolgreich sind. Wenn es bei Hertha nicht klappt, muss ich über dieses Thema gar nicht nachdenken.

…Fehler: Wenn wir als Abwehrspieler welche machen, ist das meistens gravierend. Nur beim Torwart ist es noch schlimmer. Mit meinen eigenen beschäftigte ich mich meistens nicht zu lange, sonst bleiben sie lange im Kopf und verunsichern nur. Ich versuche immer, positiv zu bleiben. In der vergangenen Saison waren gute Spiele und schlechte Spiele dabei. Jetzt gilt es, sich zu stabilisieren - als ganzes Team.

Gesagt...

"Wir haben gute Spieler dazubekommen, mit denen wir uns auf jeden Fall verstärkt haben."

Niklas Stark

…die Neuzugänge: Wir haben gute Spieler dazubekommen, mit denen wir uns auf jeden Fall verstärkt haben. Wir hatten aber auch schon vergangene Saison einen guten Kader, haben es aber leider nicht immer geschafft, unsere Qualität auf den Platz zu bekommen. Wenn uns das in der neuen Saison gelingt, wird es eine gute Saison für uns.

…die Erwartungen von Pál Dárdai: Der Trainer erwartet einiges von mir - und das ist auch gut so. Sonst hätte er schließlich auch kein Vertrauen in mich. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir wieder stabil stehen und aus einer guten Grundordnung mehr Ballbesitz haben.

…taktische Flexibilität: Ich finde es gut, grundsätzlich ein anderes System zu haben. Ob man dann jedes Spiel wechselt, ist natürlich eine andere Frage. Natürlich ist es anders in einer Dreier- statt in einer Viererkette zu spielen. Gerade weil wir das erste System noch nicht so gut kennen, müssen wir noch mehr miteinander reden.

…Ziele für die neue Spielzeit: Wir haben intern noch keine Zielsetzung festgemacht, deswegen kann ich jetzt nichts darüber sagen. Ich denke aber schon, dass wir besser abschneiden wollen als im Vorjahr. Wir wollen in der Vorbereitung erstmal weiter gut arbeiten, denn ich bin der Meinung, dass man Glück auch erzwingen kann, und das werden wir versuchen. Ein guter Start ist auf jeden Fall wieder wichtig.

(HerthaBSC/City-Press)

Profis, 07.08.2018
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