Bild: citypress

Ondrej Duda und ein gutes Gefühl

Herthas Spielmacher macht in der Vorbereitung eine gute Figur.

Neuruppin - Sämtliche Herthaner ackern und schuften in Neuruppin, um sich bestmöglich auf die kommende Spielzeit vorzubereiten. Wie in bisherigen Lauftrainingslagern der vergangenen Jahre, erreicht die 'Hass-Liebe' der Spieler gegenüber ihrem Athletiktrainer Henrik Kuchno von Tag zu Tag neue Ausprägungen. Auch Ondrej Duda kämpft sich mit seinen Teamkameraden durch die brandenburgische Sommersonne, die jeden neuen Durchgang, jede Wiederholung, jeden zusätzlichen Sprint zu einer Herausforderung macht. "Natürlich mag es kein Spieler, sich zu quälen. Während der Einheiten ist es wirklich hart - man freut sich aber, wenn man sie dann überstanden hat. Wir sind Henrik Kuchno, aber auch Hendrik Vieth sehr dankbar, wie gut sie uns in Form bringen", so der slowakische Nationalspieler.

Duda macht im ersten der beiden Trainingslager einen guten Eindruck. In den Testspielen trug sich der 23-Jährige in die Torschützenliste ein und auch im Training zeigt er in den Spielformen seine außergewöhnlichen Fähigkeiten. Auch Pál Dárdai schätzt die bisherige Form seines Schützlings: "Wenn er es schafft, gesund zu bleiben, haben wir endlich den Ondrej, den wir uns gewünscht haben! In der Bundesliga brauchst du einen fitten Körper und viel Spielpraxis. Er ist aktuell auf einem richtig guten Weg! Hoffentlich bleibt das so." Insgesamt scheinen die Herthaner ohnehin auf einem ordentlichen Weg zu sein. Auch Duda fühlt sich bereits gut in Form: "Die Vorbereitung läuft ja noch ein bisschen, doch ich fühle mich deutlich besser als vor einem Jahr. Das Training ist immer noch hart, aber ich komme besser damit klar. Und ich freue mich, dass es in den bisherigen Testspielen schon so gut klappt. So kann es gerne weitergehen."

Optimale Voraussetzungen in Neuruppin


Der Slowake gibt Gas. "Wir haben dieses Jahr eine lange Vorbereitung. Ein Trainingslager ist gut, um Abwechslung zu bekommen und auch zusammen zu sein. Das macht Spaß und fördert die Teamchemie", findet er. Die optimalen Bedingungen vor Ort spielen der Trainingsarbeit in die Karten und auch das Hotel bietet beste Möglichkeiten zur Regeneration, auch wenn Herthas Spieler für die malerische Umgebung rund um Hotel und Trainingsplatz wenig Aufmerksamkeit übrig haben. Geimeinsam mit Sinan Kurt bewohnt Herthas Nummer 10 ein Zimmer im Resort Mark Brandenburg. "Wir haben in Berlin viel miteinander zu tun und sind auch im Trainingslager viel zusammen. Wir verstehen uns sehr gut, das passt", so Duda mit einem Grinsen im Gesicht.

Im Trainingslager sind neben einer ganzen Reihe an Nachwuchskickern auch die drei Neuzugänge Pascal Köpke, Lukas Klünter und Javairo Dilrosun dabei. "Sie machen einen guten Eindruck. Sie müssen die Mannschaft noch kennenlernen und wie wir hart arbeiten – aber das machen sie auch. Alle drei haben einen guten Charakter und wir werden sie unterstützen." Noch sind es fünf Wochen bis es im DFB-Pokal bei Eintracht Braunschweig mit den Pflichtspielen losgeht. Bis dahin will Duda richtig ranklotzen - in den Vorjahren warfen ihn immer wieder Verletzungen zurück - jetzt will der Spielmacher durchstarten: "Ich fühle mich gut, muss natürlich gesund bleiben. Die Vorbereitung gibt mir ein positives Gefühl für die neue Saison - wir wollen in jedem Fall konstanter sein, als in der vergangenen Spielzeit." Noch warten viele Einheiten und ein weiteres Trainingslager auf die Blau-Weißen - das Ziel hat Duda jedoch bereits vor Augen: "Wir freuen uns alle auf den Saisonstart. Dafür schuften wir hier ja auch die ganze Zeit", schmunzelt er.

(war/City-Press)

Profis, 05.11.2018
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