Bild: HerthaBSC

"So annehmen, wie es ist!"

Bruno Labbadia und Michael Preetz sprachen auf der Pressekonferenz (15.10.20) über die erschwerte Vorbereitung, den VfB Stuttgart und Mattéo Guendouzis Gesundheit.

Berlin - Anders als in den Vorwochen blickten Michael Preetz und Bruno Labbadia wieder auf leere Stuhlreihen im Medienraum der Blau-Weißen. Aufgrund der aktuell steigenden Infektionszahlen in der Corona-Pandemie fand die obligatorische Spieltags-Pressekonferenz vor dem Duell mit dem VfB Stuttgart am Donnerstag (15.10.20) wieder digital statt. Auf die Fragen der Journalistinnen und Journalisten hatte die räumliche Distanz natürlich keinen Einfluss. Trainer und Geschäftsführer bezogen auch dieses Mal wieder Stellung zum kommenden Gegner, der eigenen Zielsetzung und natürlich auch zum Personal, auf das die jüngste Länderspielpause sowie die Erkrankung von Mattéo Guendouzi Einfluss hat. "Natürlich erschweret uns das Fehlen der Nationalspieler eine gute Vorbereitung. Aber ich bin Freund davon, es so anzunehmen, wie es ist, um das Beste draus zu machen", stellte Labbadia klar. Der 54-Jährige, selbst mit VfB-Vergangenheit, kann erst kurzfristig entscheiden, auf welche Spieler er bauen kann. "Wir wollen 0,0 Risiko eingehen. Bevor die Rückkehrer keinen Test absolviert haben, trainieren sie nicht mit. Dazu kommen die Reisestrapazen. Wirklich Spaß macht das nicht, aber dann müssen wir die Mannschaft in der Kürze der Zeit top vorbereiten.“

Neuzugang Guendouzi, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde, wäre durchaus eine Option für die Partie am 4. Spieltag gewesen. "Wir haben uns gewünscht, dass Mattéo mit der Mannschaft hätte trainieren können. Dann hätte der Trainer über seinen Einsatz entscheiden können. Nun ist es anders gekommen", bedauerte Preetz, der auf eine rasche und vollständige Genesung hofft. "Das ist nun das Wichtigste, dann sprechen wir über ein virtuelles Training in der Quarantäne." Alle weiteren Aussagen rund um die Begegnung hat HerthaTV aufgezeichnet.

Profis, 17.10.2020
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