Bild: herthabsc

"Der Sieg würde mir mehr bedeuten"

Personal, Zuschauer, besondere Marken - Trainer Bruno Labbadia und Manager Michael Preetz sprachen auf der Pressekonferenz am Freitag (30.10.20) über das anstehende Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg.

Berlin - Der nächste Spieltag steht vor der Tür: Auf die Herthaner wartet am Sonntag (01.11.20, 18:00 Uhr) das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg. In der Vorwoche hatten es die Blau-Weißen mit niemand Geringerem als dem aktuellen Tabellenführer zu tun - trotz einer starken Leistung schaffte es das Team von Bruno Labbadia bei RasenBallsport Leipzig nicht, sich für den bemerkenswerten Auftritt zu belohnen. "Wir haben das Spiel direkt im Anschluss analysiert", ließ Herthas Übungsleiter auf der Pressekonferenz am Freitag (30.10.20) Revue passieren. "Wir dürfen enttäuscht über das Ergebnis sein, aber nicht über unsere Spielweise. Diese Erkenntnis haben wir in die Trainingswoche mitgenommen und sind gut vorbereitet." Ziel ist der erste Heimdreier - für Labbadia wäre es der 100. Bundesliga-Sieg als Trainer, allerdings wäre dieses Jubiläum nicht das Wichtigste. "Der Sieg würde mir mehr bedeuten, als die Marke", so der 54-Jährige.

Auf Unterstützung von den Rängen müssen die Aktiven derweil wieder verzichten. Aufgrund der aktuellen Pandemielage wird die Partie am Sonntag ohne Zuschauerinnen und Zuschauer im Olympiastadion stattfinden. "Grundsätzlich ist das natürlich für die Bundesliga schade, weil wir gesehen haben, dass das Hygienekonzept funktioniert hat", befand Manager Michael Preetz im virtuellen Mediengespräch, ergänzte jedoch: "Es ist aber auch klar, dass wir die Entscheidungen der Politik mittragen." Alle Aussagen zum Personal, Labbadias Wiedersehen mit seinem ehemaligen Club und die Marschroute für das Spiel hat HerthaTV wie gewohnt aufgezeichnet.

(war/HerthaBSC)

Profis, 30.11.2020
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